Aktionscamp Juli 2021

Willkommen zum Aktionscamp ‚Gemeinsam gegen die Tierindustrie‘

 

Vom 12. bis 17. Juli veranstaltet das Bündnis ‚Gemeinsam gegen die Tierindustrie‘ ein Aktionscamp sowie politische Aktionen in Niedersachsen im Raum Vechta/Oldenburg.

Das Camp wird ein Ort des Austauschs, der Vernetzung und der Auseinandersetzung über die Themen Landwirtschaft, Tierhaltung, Klimagerechtigkeit, Kapitalismus und Arbeitsbedingungen von Schlachthofmitarbeiter*innen sein. Gleichzeitig wollen wir auch Menschen den Einstieg in verschiedene Protestformen ermöglichen. Hierfür organisieren wir ein umfassendes Programm mit Workshops, Vorträgen, Filmen und einem Kulturprogramm, um Wissen und Ideen auszutauschen, gemeinsame Perspektiven zu entwickeln und uns auf geplante Aktionen vorzubereiten.

Das Camp startet am Montag, den 12. Juli. Bis zum 17. Juli bieten wir die Möglichkeit auf dem Camp mit eigenen Zelten zu übernachten und wir organisieren die nötige Infrastruktur mit Verpflegungsmöglichkeiten, Sanitäranlagen, Veranstaltungszelten, Kinder- und Familienzelt und vielem mehr. Unser Camp versteht sich als ein selbstorganisiertes, basisdemokratisches und hierarchiearmes Camp. Alle Teilnehmer*innen tragen gemeinsame Verantwortung für eine solidarische Atmosphäre, in der jede*r sich willkommen, angenehm und sicher fühlt.

Unterstützung hierzu bietet unsere Awarenessgruppe. Und wir rufen dazu auf sich vor und während des Camps in die Organisation einzubringen. 

Bitte meldet euch wenn möglich im Vorfeld über unser Anmeldeformular oder per Mail unter anmeldung@gemeinsam-gegen-die-tierindustrie.org an, damit wir uns besser vorbereiten und auf eure Wünsche & Bedürfnisse (Allergien, Unverträglichkeiten, etc.) eingehen können. Die Anmeldung ist selbstverständlich auch anonym möglich. Weitere Infos zur Anmeldung findet ihr in der Übersicht unten.

Aufgrund der Corona-Pandemie findet unser Protest unter Einschränkungen statt. Mit unserem Hygienekonzept wollen wir allen Menschen eine Teilnahme am Camp ermöglichen. Daher achten wir gemeinsam auf Regeln des Infektionsschutzes. Bevor ihr zum Camp kommt, schaut euch unser Konzept bitte sehr genau an, vergesst eure Masken nicht und macht bitte einen Corona-Schnelltest, um andere Teilnehmer*innen nicht unnötigen Risiken auszusetzen.

Alle Informationen zum Camp (Stand 01.06.2021)

Unser Camp ist ein offener Raum, in dem ausdrücklich auch Kinder und Menschen mit Behinderungen willkommen sind.

Wir bitten euch, im vorhinein Bescheid zu geben, ob ihr zum Camp kommt. Die Anmeldung erleichtert uns die Organisation des Camps und gibt uns die Möglichkeit, besser auf eure individuellen Bedürfnisse einzugehen. Die Anmeldung läuft anonym, es werden keine persönlichen Daten erhoben und es kann auch eine Person eine ganze Gruppe anmelden.

Dazu habt ihr die Möglichkeit, unser Anmeldeformular (s. u.) auszufüllen oder uns eine Nachricht an folgende Mailadresse zu schreiben: anmeldung@gemeinsam-gegen-die-tierindustrie.org (PGP)

Wir bitten euch, uns in jedem Fall Bescheid zu geben, wenn ihr Allergien, Lebensmittelunverträglichkeiten oder andere wichtige Anliegen habt, die wir berücksichtigen sollten. Ebenfalls könnt ihr angeben, wenn ihr schon wisst, dass ihr Übersetzung braucht, Fragen zum Thema Mobilität oder Barrierearmut habt oder es andere Dinge braucht, damit ihr am Camp teilnehmen könnt. Für unsere Planung wäre es außerdem hilfreich, wenn schon angemeldete Personen, die doch nicht dabei sein können, wieder abgemeldet werden.

Ihr braucht euch nicht mit eurem Klarnamen anzumelden, aber es wäre super, wenn ihr ein Pseudonym hinterlasst, das ihr angeben könnt, falls ihr uns in den nächsten Wochen nochmals kontaktiert. Dadurch können wir weitere Hinweise oder Änderungen besser zuordnen.

Bei eurer Ankunft im Camp meldet euch bitte bei unserem Infozelt an und legt dort euren negativen Bescheid eines Corona-Schnelltests oder PCR-Tests vor. (Alle Infos zum Thema Infektionsschutz auf dem Camp findet ihr hier) Beim Infozelt könnt ihr gern Fragen, z.B. zur Verpflegung bei Unverträglichkeiten und Allergien klären. Da die Anmeldung nur für unsere Planung ist, wird dort aber nicht geprüft, ob ihr angemeldet seid und auch nicht angemeldete Personen sind willkommen!

Anmeldeformular

Bitten einen Namen (oder Pseudonym) und Anzahl der Personen, die zum Camp kommen, eintragen.
Bitte Anzahl der Kinder und Jugendlichen eintragen.
Bitte Allergien und Unverträglichkeiten und Anzahl der betreffenden Personen eintragen.
Wir bieten einen eigenen Übernachtungsbereich für FLINTA*-Personen (Frauen, Lesben, Inter-, Nichtbinäre-, Trans- und Agender-Personen) an. Bitte Anzahl der Personen eintragen.
Wir versuchen ein barrierearmes Camp zu veranstalten. Wir teilen dir mit, inwieweit wir die Barrierefreiheit umsetzen konnten.
Bitte Sprachen angeben, in die übersetzt werden sollte.
Wenn du dir vorstellen kannst, das Camp zu unterstützen, trage dies gern hier ein. Wir suchen Unterstützung für den Aufbau (3 Tage vor dem Camp), Abbau (3 Tage nach dem Camp), Awareness-Schichten, Nachtwachen, Übersetzungen anbieten, Sanitätsdienst und mehr.

Awareness ist ein Konzept, dass sich gegen jede Form von Grenzverletzung, Gewalt und Diskriminierung z.B. durch sexistische, rassistische, ableistische, homo- oder transfeindliche Handlungen und Haltungen stellt, sie nicht toleriert, sondern dagegen handelt beziehungsweise Handlungsmöglichkeiten aufzeigt. Selbstverständlich sind alle Anwesenden auf dem Camp gemeinsam verantwortlich für Awareness.

Damit es auf dem Aktionscamp eine eindeutige Anlaufstelle bei Grenzverletzungen, Gewalt und Diskriminierung gibt, haben wir als Bündnis ein Awarenesskonzept erarbeitet. Während des Camps und der Aktion wird es ein Awareness-Team, zwei Awareness-Zelte und ein OutOfAction-Zelt als Rückzugsort geben. Weitere Informationen geben wir in Kürze hierzu bekannt. Wenn ihr Fragen oder Anregungen dazu habt, könnt ihr euch gerne beim Awareness-Team melden.

Kontakt-Adresse Awareness-Team:

awareness@gemeinsam-gegen-die-tierindustrie.org

Frauen, Lesben, Inter, Nichtbinäre, Trans und Agender Personen (FLINTA*) können bei Bedarf auch hierhin schreiben:

flinta-awareness@gemeinsam-gegen-die-tierindustrie.org

Unser Selbstverständnis könnt ihr hier nachlesen:

https://gemeinsam-gegen-die-tierindustrie.org/awareness/

Unser Camp wird ein offener Raum sein, in dem ausdrücklich auch Kinder und Menschen mit Behinderung willkommen sind.

Die folgenden Infos sollen euch helfen, die Barrierearmut unseres Camps besser abschätzen zu können. Ansonsten könnt ihr euch auch jederzeit vor Ort an das Infozelt wenden, wir helfen euch gerne weiter.

An- und Abreise mit dem Zug: Das Camp ist im Raum Goldenstedt angemeldet. Der nächstgelegene Bahnhof befindet sich voraussichtlich in Goldenstedt. Der Bahnhof in Goldenstedt besteht nur aus einem Gleis und ist ohne Treppenstufen zu erreichen. Der Parkplatz befindet sich direkt am Gleis. Das Camp befindet sich ca. 4 km vom Bahnhof entfernt. Auf Anfrage können wir hier gerne versuchen ein Shuttle zu organisieren. Meldet euch dafür bitte im Vorfeld unter anmeldung@gemeinsam-gegen-die-tierindustrie.org.

Aktionen: Aktion werden so geplant, dass auch Menschen mit Behinderung daran teilnehmen können. Bitte kontaktiert uns vor Ort, damit wir gemeinsam schauen können.

Gelände: Das Camp ist auf einer öffentlichen Grünanlage mit befestigten Wegen angemeldet. Eine Bestätigung der Versammlungsbehörde steht allerdings noch aus.

Küche und Verpflegung: Die Küche für alle wird draußen stattfinden und vegan sein. Es werden 3 Mahlzeiten am Tag angeboten. Bei Unverträglichkeiten meldet euch bitte unter anmeldung@gemeinsam-gegen-die-tierindustrie.org

Sanitäranlagen: Wegen Unklarheit der Fläche können wir hierzu leider noch keine Aussagen treffen. Barrierefreie Dixie-Toiletten werden auf jeden Fall zur Verfügung stehen.

Schlafen: Die Zeltfläche befindet sich auf einer Wiese. Eventuell gibt es die Möglichkeit auf dem Parkplatz nahe des Camps einen Camper/Wohnwagen abzustellen.

Sprache: Wir werden alle Schilder auf dem Camp in deutsch und englisch verfassen. Für unser Campprogramm werden wir freiwillige Übersetzer*innen (wenn möglich auch für andere Sprachen) organisieren. Solltet ihr nach Übersetzer*innen suchen, meldet euch doch gerne beim Infopoint und wir werden versuchen geeignete Übersetzer*innen für euch auf dem Camp zu organisieren.

Solltet ihr Gebärdensprache-Übersetzer*innen benötigen, meldet dies bitte im Vorhinein über unser Anmeldeformular an und wir werden versuchen, Menschen dafür zu organisieren.

Es gibt keine Angebote in leichter Sprache. Wir bitten aber die Menschen, die die Workshops durchführen, Sprache als Barriere zu berücksichtigen und für Fragen zur Verfügung zu stehen.

Es gibt einen Campbeitrag. Dieser kann bar auf dem Camp in Beitrags-Dosen bezahlt werden oder davor/ danach via Überweisung (https://gemeinsam-gegen-die-tierindustrie.org/spenden/).

Im Campbeitrag enthalten sind Infrastruktur und die Verpflegung durch das Küfa-Team.
Den Campbeitrag zahlt ihr selbstverständlich nur für die Tage, an denen ihr tatsächlich am Camp teilnehmt.

Folgende Beitragshöhen pro Tag der Campteilnahme  werden empfohlen:
– reduzierter Beitrag: 10,00 € / Tag
– kostendeckender Beitrag: 12,50 € / Tag
– Soli-Beitrag: 15,00 € / Tag

Zur Orientierung: Der Küfa-Anteil daran liegt bei rund 5,00 € / Tag.

Auch wer nicht so viel Geld hat, kann selbstverständlich teilnehmen.

Die Infrastruktur für das Aktionscamp wird von vielen Freiwilligen organisiert. Großzelte (für das Programm), Toiletten, Waschstraßen, Sitzgelegenheiten und Co. werden vor dem offiziellen Beginn des Camps aufgebaut.

Das Aktionscamp ist ein selbstverwaltetes und selbstorganisiertes Camp. Das bedeutet, dass wir die Zeit auf dem Camp alle gemeinsam gestalten. Vom Aufbau bis zur Reinigung, alle sind eingeladen, dafür zu sorgen, dass alle Anwesenden eine schöne Zeit auf dem Camp haben. Jede*r kann sich hier nach eigenen Fähigkeiten, Vorlieben und eigenen Bedürfnissen in die Camp-Orga einbringen.

Wir stellen auf dem Camp auch Toiletten und Sanitäranlagen bereit. Bitte achtet während des Camps auf Hygiene und Infektionsschutz, denn wir sind zusammen auf engem Raum und nutzen viele Dinge (Toiletten, Duschen, Küche) gemeinschaftlich. Die Reinigung der Toiletten und Sanitäranlagen werden die Teilnehmer*innen gemeinschaftlich übernehmen, Informationen zur Beteiligung findet ihr am Infozelt.

Auf dem Aktionscamp werden die solidarische Sanitäter*innen im Notfall professionelle Hilfe leisten können. Wir möchten gemeinschaftlich dafür Sorge tragen, dass das Camp ein sichererer und geschützter Ort ist.

Unser Camp versteht sich als ein selbstorganisiertes, basisdemokratisches und hierarchiearmes Camp.​​​​​ ​​Wir wollen einen Raum schaffen, indem sich alle Menschen und Tiere wohlfühlen. Alle Teilnehmer*innen tragen gemeinsame Verantwortung für eine solidarische Atmosphäre, in der jede*r sich willkommen, angenehm und sicher fühlt.

Dafür brauchen wir die Unterstützung von euch allen. Meldet euch bei eurer Ankunft am Infozelt und tragt euch an unserer Infowand für sämtliche Schichten gerne ein. Wir brauchen für alle Bereiche Unterstützung – egal ob Küfa, Sanitäranlagen reinigen, Awarenessschichten, Nachtwache oder Kinderbetreuung. Ich bin sicher, ihr findet eine geeignete Aufgabe für euch. Falls ihr euch unsicher seid, meldet euch gerne beim Infozelt und wir helfen euch, die passende Aufgabe zu finden.

Denn nur gemeinsam mit euch können wir ein sicheres, sauberes und angenehmes Camp für alle schaffen!

Unser Camp findet in der Nähe von Vechta (Landkreis Vechta, Niedersachsen) statt. Den genauen Ort geben wir noch bekannt.

Anreise mit der Bahn

Für Personen, die aufgrund von Vergünstigungen bereits jetzt Bahntickets für das Camp buchen wollen, empfehlen wir ein Ticket nach Vechta zu buchen.

Solibus von Berlin zum Camp!

Für Berliner*innen gibt es die Möglichkeit, mit dem Bus zu Camp und Massenaktion zu fahren – und auch zurück! Der Bus fährt am Dienstag, 13. Juli, um 10 Uhr in Berlin ab und am Samstag, 17. Juli, um 12 Uhr vom Camp wieder zurück. Meldet euch jetzt an, um mitzufahren! Alle Infos findet ihr in diesem Blogbeitrag: Soli-Bus von Berlin zum Camp

Wir wünschen uns einen respektvollen Umgang. Dies beinhaltet auch die Aufnahme von Fotos und Videos. Im Grundsatz gilt: Aufnahmen werden auf dem Camp nur von Menschen gemacht, die sich damit einverstanden erklären.

Es gibt eine Presse-AG, die auf dem Camp ein Zelt hat und ansprechbar ist. Ihr erreicht sie vor Camp-Beginn per E-Mail (presse@gemeinsam-gegen-die-tierindustrie.org) und während des Camps auch per Telefon: 01578-7682390.

Bitte informiert die Presse-AG, wenn ihr im Zusammenhang mit Camp und Aktion mit Journalist*innen kommuniziert, damit die AG einen Überblick hat und ggf. unterstützen kann. Es gibt in der AG Menschen, die sich auf Interviews vorbereitet haben. Die AG freut sich über weitere Personen, die bereit sind Interviews zu geben oder sich von Medien begleiten zu lassen – in dem Fall meldet euch bitte bei der AG für die Koordination und um Infos zur Pressestrategie etc. zu erhalten.

Die AG lädt auch Presse auf das Camp ein. Sie begleitet Journalist*innen auf dem Camp und kündigt dies gegenüber den Teilnehmer*innen an.

Bitte bringt eure (nicht-menschlichen) Begleitung nur mit, wenn es notwendig ist. Seid euch bewusst, dass in erster Linie ihr für eure Begleitung verantwortlich seid. Lasst eure Begleitung nicht allein auf dem Camp zurück. Bedenkt, dass es Menschen gibt, bspw. Angst vor Hunden haben oder schwere Tierhaarallergien haben. Bitte kümmert euch auch darum, dass der Kot euer Begleitung im Müll landet.

Hygienekonzept für Aktionscamp und Massenaktion „PHW Ade“ vom 12.–17. Juli 2021

– Stand 16. Juni 2021 –

Unser Hygienekonzept zielt darauf ab, allen Beteiligten eine sichere Teilnahme am Camp und den Aktionen zu ermöglichen. Wir versuchen Infektionen mit dem Coronavirus möglichst auszuschließen und bieten eine Möglichkeit der Rückverfolgung von Infektionswegen unter Wahrung des Datenschutzes.

Unser Konzept beruht auf den Empfehlungen des RKI und wir haben Erfahrungen anderer Klimacamps und Demonstrationen, die unter Corona-Bedingungen stattfanden, mit einbezogen. Wir stimmen unser Konzept mit dem zuständigen Gesundheitsamt ab und gehen dort, wo wir es als notwendig erachten, über gesetzliche Verordnungen hinaus.

Wir betrachten den sicheren Ablauf des Camps als die Aufgabe von allen. Wir appellieren an alle Teilnehmenden, sich hinsichtlich der Corona-Pandemie verantwortungsvoll und solidarisch zu verhalten und vor der Anreise ihre Kontakte möglichst zu minimieren.

​​​​​​​Testen vor der Anreise

Ein negativer Corona-Schnelltest oder PCR-Test ist Voraussetzung für die Teilnahme am Camp. Bitte bringt Nachweise dieser Tests zum Camp mit oder macht einen Selbstschnelltest im Camp. Mitgebrachte Ergebnisse von Schnelltests, die ihr selbst durchgeführt habt, können leider nicht akzeptiert werden. Keine Testnachweise benötigen zweifach Geimpfte, deren zweite Impfung bei Ankunft zwei Wochen zurückliegt. Bitte zeigt uns euren Impfnachweis (oder eine Kopie) bei der Anmeldung im Camp.

Ergebnisse von Schnelltests, die von geschultem Personal durchgeführt worden sein müssen, dürfen bei der Anreise nicht älter als 48 Stunden sein. Solche kostenlose Schnelltests können Menschen in zahlreichen Testzentren und Apotheken durchführen lassen. Meist bedarf es dafür der Anmeldung – also denkt daran, euch frühzeitig um Termine zu kümmern. Negative PCR-Tests dürfen nicht älter als 72 Stunden sein.

Wir empfehlen euch, die Tests an euren Heimatorten zu machen, da die Testkapazitäten in der Umgebung des Camps beschränkt sind. Testmöglichkeiten in der Umgebung gibt es in Vechta, Visbek, Goldenstedt und weiteren Städten (Anmeldung und Zeiten: https://www.landkreis-vechta.de/soziales-und-gesundheit/corona-im-landkreis-vechta/kommunale-testzentren.html).

Alternativ könnt ihr auch vor Ort bei der Anmeldung einen Selbsttest in unserem Testzelt durchführen. Hierfür müsst ihr keine Personalien angeben. Nach einem negativen Ergebnis könnt ihr am Camp teilnehmen. Bringt hierfür bitte Eigenschnelltests mit.

Wir werden auch Eigenschnelltests vor Ort haben und gegen einen Solibetrag (0-5€) ausgeben. Wir bitten euch allerdings, diese Möglichkeit nur im Notfall zu beanspruchen! Die Tests kosten Geld und wir möchten vorrätige Tests solidarisch Menschen vorbehalten, die keine andere Möglichkeit haben, sich testen zu lassen.

Und bitte habt Verständnis, dass Menschen mit Corona-typischen Symptomen nicht am Camp oder an Aktionen teilnehmen können.

Testen vor Ort

Menschen, die vor Ort in der Küche oder bei den Sanitäter*innen arbeiten, werden selbstverständlich regelmäßig getestet, ebenso Personen, die Corona-typische Symptome entwickeln.

Wir bitte alle Teilnehmenden, zudem vor Ort zwei weitere Test durchzuführen, um eine Ansteckung effektiv auszuschließen, vor allem wenn ihr an Aktionen teilnehmen möchtet. Wir verfügen über einen Vorrat an Selbsttests, die wir gemäß den erforderlichen Aufbewahrungsvorschriften lagern. Bringt bitte nur dann Selbsttests für die Zeit im Camp mit, wenn ihr sie gemäß den Aufbewahrungsvorschriften lagern könnt.

Bezugsgruppen

Wir bitten die Teilnehmenden des Camps, wenn möglich als Bezugsgruppe anzureisen. Die Bezugsgruppen sollen möglichst untereinander bleiben. Nur Menschen einer Bezugsgruppe sollen miteinander ohne Masken essen, gemeinsam in Privatzelten schlafen. Für Menschen, die ohne Bezugsgruppe anreisen, besteht die Möglichkeit, im Camp an einer Bezugsgruppenfindung teilzunehmen.

Abstand

Auf dem Campgelände müssen Mindestabstände von 1,5 Metern eingehalten werden, auch unter Mitgliedern des gleichen Haushalts. Eine Unterschreitung ist nur in Privatzelten möglich. An Orten, an denen sich regelmäßig Schlangen bilden, wird durch Markierungen auf dem Boden für einen ausreichenden Abstand der Teilnehmenden gesorgt.

Mund-Nasen-Schutz

Außerhalb der Privatzelte gilt die Pflicht zum Tragen einer medizinischen Maske (OP-Maske, FFP2-Maske, keine Stoffmasken). Aus Sicherheitsgründen empfehlen wir, bei Aktion oder Workshops ausschließlich FFP2-Masken zu verwenden. Für Notfälle werden wir auch einen begrenzten Vorrat dieser Masken vor Ort haben. Bitte denkt daran, mehrere Masken für euch selbst mitzubringen, damit diese gewechselt werden können. Wenn es geht, bringt gerne solidarisch noch ein paar für andere Menschen mit. Auch hier freuen wir uns sehr über Sachspenden.

Rückverfolgung

Alle Teilnehmenden werden gebeten, sich bei der Anreise in unsere Kontakt-Rückverfolgungslisten einzutragen. Bitte gebt eine ID (Spitzname, Zahlenkombination) und eine Kontaktmöglichkeit an (E-Mail-Adresse, Telefonnummer). Diese Daten werden geschützt von uns bis drei Wochen nach Ende des Camps gespeichert.

Bei Workshops und Veranstaltungen tragen sich Teilnehmende mit ihrer ID in Listen ein. Im Fall einer Infektion können wir so nachverfolgen, ob ihr euch in der Nähe einer infizierten Person aufgehalten habt, und euch benachrichtigen.

Gleichzeitig bleibt eure Anonymität auf dem Camp gewahrt.

Sollte innerhalb von zwei Wochen nach Ablauf des Camps eine Corona-Infektion bei euch festgestellt werden, teilt uns dies bitte per E-Mail an folgende Adresse mit: infektionsschutz@gemeinsam-gegen-die-tierindustrie.org

Wir werden unverzüglich alle Kontaktpersonen informieren, damit ein PCR-Test erfolgen kann. Bitte achtet nach dem Camp darauf, ob ihr Nachrichten von uns auf dem angegebenen Kontaktweg erhaltet.

Soziale Ansprache

Bei der Mobilisierung, durch Aushänge, Durchsagen und Hinweisschilder werden wir auf die Einhaltung des Hygienekonzepts verweisen. Es werden auch mobile Helfer*innen nach der Einhaltung der Corona-Maßnahmen sehen und Menschen ggf. an Einzelheiten erinnern.

Unser Hygienekonzept liegt selbstverständlich beim Camp und bei Aktionen aus.

Hygiene und Flächendesinfektion

Wir stellen mehrere Hände-Waschstationen und Desinfektionsstationen zur Verfügung. Wir bitten alle Teilnehmenden, diese Möglichkeiten häufig wahrzunehmen und auch dabei auf Abstand zu achten. Alle Flächen im Camp werden regelmäßig desinfiziert. Toiletten und Waschgelegenheiten werden mehrmals täglich gereinigt und desinfiziert.

Wir bitten, dass ihr euch an den Putz- und Reinigungsschichten beteiligt.

Aufenthalt in Gemeinschaftszelten

Zur guten Durchlüftung sind die Gemeinschaftszelte mit breiten Öffnungen versehen. Es wird überall gelüftet. In den Gemeinschaftszelten gilt eine maximale Personenzahl, diese wird vor jedem Zelt gekennzeichet.

Infomaterial auslegen

Flyer oder ähnliches Infomaterial werden nicht verteilt, sondern ausgelegt. So wird das Ansteckungsrisiko durch perönliche Kontakte minimiert.

Verdachtsfälle und positive Fälle

Wer einen positiven Schnelltest während des Camps macht, sollte unverzüglich einen PCR-Test durch eine*n Ärztin*Arzt durchführen lassen. Wir unterstützen euch, eine Testmöglichkeit in der Nähe zu finden. Für Personen, die auf dem Camp positiv getestet werden, richten wir einen Quarantänezelt mit eigener Toilette und Handwaschgelegenheit ein, bis eine Testmöglichkeit oder eine sichere Heimreise organisiert ist.

Die Heimreise von infizierten oder in Quarantäne befindlichen Teilnehmenden vom Versammlungsgelände liegt in der Eigenverantwortung der Betroffenen. Aber: Wir versuchen im Fall der Fälle zu unterstützen, etwa durch die Bereitstellung von Fahrer*innen und Autos, um den Transport zu einem Test und womöglich auch nach Hause zu ermöglichen. Dies wird mit weiteren Strecken immer schwieriger und kann keinesfalls garantiert werden. Daher bitten wir um die Mithilfe aller Beteiligten.

Besorgt auf dem Camp?

Wir haben ein Sanitäter*innen-Zelt und Sanitäter*innen vor Ort. Dort besteht u. a. auch die Möglichkeit Fieber zu messen.

Solltet ihr auf dem Camp Erkältungs- oder Corona-Symptome bemerken oder erfahren, dass ihr kurz vor der Abreise Kontakt mit einem Corona-positiven Menschen gehabt habt, oder irgendwelche anderen Anlässe zur Sorge haben: Meldet euch unverzüglich beim Infopoint oder direkt bei den Sanitäter*innen! Wir helfen euch und testen euch ggf. noch einmal.

Nach dem Camp

Wir bitten alle Teilnehmenden, sich am 3. und 7. Tag nach ihrer Abreise vom Camp auf das Coronavirus testen zu lassen und verweisen dafür wieder auf die Möglichkeiten von kostenlosen Tests.

Nehmt umgehend mit uns Kontakt auf, falls ihr innerhalb von 14 Tagen nach eurer Rückkehr positiv auf Corona getestet werdet! Wir sind erreichbar unter: infektionsschutz@gemeinsam-gegen-die-tierindustrie.org.

Werden uns Corona-Verdachtsfälle bekannt, informieren wir euch über die von euch angegeben Kontaktadressen. Schaut daher regelmäßig nach, ob ihr Nachricht von uns erhalten habt

Zu guter Letzt

Zum Schluss ist es uns wichtig, Folgendes ganz klarzustellen: Schutzmaßnahmen sind vernünftig und sinnvoll. Wir positionieren uns klar gegen Corona-Leugnung, Verschwörungserzählungen und Verbündung mit Rechts.

Das Infozelt ist eure erste Anlaufstelle bei eurer Ankunft im Camp und wird auch über den gesamten Campzeitraum die erste Anlaufstelle bei sämtlichen Fragen und Wünschen sein. Dort findet ihr auch die Schichtpläne, in die ihr euch eintragen könnt und alle weiteren Infos zum Camp. 

Wir versuchen, euch bei allen Belangen zu helfen oder euch an die richtigen Ansprechpersonen weiterzuleiten.

Wichtig: Auf Grund der aktuellen Corona-Richtlinien ist es zwingend erforderlich, dass ihr euch für die Kontaktnachverfolgung bei der Anreise umgehend beim Infozelt meldet. Die Kontaktnachverfolgung ist selbstverständlich auch anonym möglich. Alle weiteren Infos zu unserem Hygienekonzept auf dem Camp findet ihr hier.

Bitte stellt euch darauf ein, dass es kein freies W-LAN für alle geben wird. Internetzugang wird es im Presse- und Infozelt geben für die Menschen die es für die Camp-Orga und Aktivitäten brauchen.

Da das Camp aber nicht „mitten im Nirgendwo“ stattfindet, solltet ihr einen guten Internetempfang auf euren Endgeräten haben. Wir geben im Vorfeld auch noch bekannt, wo ihr über Freifunk ins Internet könnt.

Wir laden zum Camp ausdrücklich auch Kinder und Jugendliche mit ihren Bezugspersonen ein und wünschen uns einen Ort der so gestaltet wird, dass diese sich auf dem Camp willkommen und wohl fühlen können.

Es wird ein Kinderzelt mit Spiel – und Beschäftigungsmaterialien zur Verfügung stehen. Leider können wir bei diesem Camp keine umfassende Kinderbegleitung mit Programm anbieten, laden aber Campbesucher*innen dazu ein, selbst Aktivitäten für alle Altersgruppen vor Ort anzubieten!

Wenn du mit Kind(ern) anreist und Unterstützung brauchst, melde dies gerne vorab per Mail oder vor Ort am Infozelt. Wenn du dir vorstellen kannst, Kinder und ihre Bezugspersonen zu unterstützen, tue dies ebenfalls. Wir vermitteln dann gerne!

In Kürze gibt es hier mehr Infos zur Gestaltung des Kinderzelts.

Wir haben eine Kochcrew auf dem Camp. Wir freuen uns sehr, dass diese uns verköstigt.
Beiträge für die Verpflegung zahlt ihr mit dem Campbeitrag.

Alle Gerichte werden vegan sein. Wir achten selbstverständlich darauf, uns alle möglichst regional, saisonal und biologisch zu versorgen.

Wenn ihr Allergien und Lebensmittelunverträglichkeiten habt, schreibt bitte eine kurze E-Mail bzw. gebt dies bei der Anmeldung an. Wir leiten die Info an die Küchencrew weiter und werden darauf Rücksicht nehmen.

Wenn ihr ankommt gebt gern auch nochmal dem Infozelt Bescheid.

Unsere Packliste

Zelt

Schlafsack

Isomatte

Warme Kleidung für die Nacht

festes Schuhwerk

Hygieneartikel, Handtuch, ökologisch abbaubare Seife, Zahnpasta

Medikamente, die du benötigst

Bargeld für Campbeitrag (10-15 € pro Tag), ggf. je nach Bedarf weiteres Geld für Snacks / Getränke oder für Notfälle

Sonnen- und Regenschutz (z.B. Sonnencreme, Kopfbedeckung, Regenjacke)

Mund-Nasen-Schutz (FFP2 oder OP-Masken) und evtl. Schnelltests

Power Bank, wenn du sichergehen willst, dass du dein Handy aufladen kannst

Lampen, Kopflampen und/ oder Taschenlampe

Unterlagen als Sitzmöglichkeit

Snacks

Einen eigenen Stift

Bücher und Spielkarten etc.

evtl. Fahrrad

Für Raucher*innen: Taschenaschenbecher (bitte achtet darauf, nur an den ausgewiesenen Plätzen zu rauchen!)

Auf dem Camp wird es für Teilnehmer*innen ein spannendes und interessantes Programm mit Workshops, Vorträgen, Filmen und Kulturprogramm geben. In Kürze könnt ihr hier mehr dazu erfahren.

Es gibt auf dem Camp abgesteckte Flächen, auf denen ihr eure Zelte aufstellen könnt. Wir bitten euch, den Schlafzelt-Bereich als Ruhebereich und nicht als Partybereich zu betrachten und in diesem Zusammenhang besonders achtsam miteinander umzugehen, damit sich alle wohlfühlen und wir ausgeschlafen und gut gelaunt an den spannenden Workshopangeboten und anderen Veranstaltungen teilnehmen können.

Wie es mit Abstellmöglichkeiten für Camper und Wohnwägen aussieht geben wir später noch bekannt. Falls ihr dazu Fragen habt meldet euch gerne bei uns.

Es wird während des Camps jede Nacht eine Nachtwache geben. Ihr seid herzlich eingeladen, Schichten zu übernehmen, fühlt euch verantwortlich dafür. Nach einer kurzen Einführung und mit einer kleinen Sicherheitsausrüstung kann jeder Mensch problemlos eine Nachtwache übernehmen.
Gleichwohl können wir nur dann wirklich „so sicher wie möglich“ sein, wenn wir alle achtsam im Umgang mit uns und anderen sind und Auffälligkeiten kommunizieren. Weitere Infos zur Nachtwache und dem Schichtplan, in den ihr euch eintragen könnt, wird es auf dem Camp im Infozelt geben!

Ihr wollt zum Camp kommen? Klasse! Ihr könnt vor oder nach dem Camp noch beim Auf- und Abbau unterstützen? Super. Meldet euch gern direkt bei der Camp-Logistik-AG: kontakt-camporga-aktionscamp@riseup.net (PGP-Key)

Wir suchen insbesondere Unterstützung beim Abbau: Am Ende des Camps haben wir alle hoffentlich viel gemeinsam erlebt und auf die Beine gestellt. Allerdings ist dann noch einiges zu tun. Zelte und andere Infrastruktur müssen abgebaut und wieder an die Eigentümer*innen zurück gebracht werden etc. Je mehr Menschen wir hier sind, umso schneller geht der Abbau von statten und für jede*n einzelnen auch viel leichter. Somit die Bitte an euch, wenn ihr nach dem Camp noch nichts vorhabt, bleibt doch noch ein paar Tage und helft uns, die Wiese wieder sauber und aufgeräumt zu hinterlassen.
Jede helfende Hand ist hier willkommen!

Kontakt zur Camp-Orga-Gruppe:

anmeldung@gemeinsam-gegen-die-tierindustrie.org