Neue Podcastfolge

Folge 6: Endlich alles gut? – Update zu Arbeitsbedingungen in der Tierindustrie

Hot Topic im Rahmen der neu aufkommenden Corona-Pandemie im Jahr 2020 waren unter anderem die massenhaften Corona-Ausbrüche in den Schlachthöfen. Plötzlich wusste jeder von den miesen Bedingungen in der Fleischindustrie, die Politik war gezwungen zu handeln. Ergebnis war das im Januar 2021 in Kraft getretene ‚Gesetz zur Verbesserung des Vollzugs im Arbeitsschutz‘, auch Arbeitsschutzkontrollgesetz genannt. Auch wir griffen Mitte 2020 das Thema Arbeitsbedingungen in der Tierindustrie in unserer zweiten Podcast Folge auf und sprachen mit Betroffenen und Unterstützerinnen. In dieser Folge – gut ein Jahr später – fragen wir nach, was sich durch das Gesetz wirklich verändert hat. Wir sprechen mit Guido von der Arbeitslosenselbsthilfe Oldenburg und fassen zusammen, welche aktuellen Berichte es von Arbeitenden in der Fleischindustrie gibt. Das Ergebnis ist – leider – ernüchternd.

Die sechste Folge von „Gemeinsam lauschen – Der Podcast gegen die Tierindustrie“, findet ihr auf Spotify und in diversen Podcatchern. Außerdem auf unserer Webseite und auf Funkwhale.

Updates von Gemeinsam gegen die Tierindustrie: Pläne für 2022 / Offene Bündnisvorstellung am Mittwoch 19.30 Uhr / Nächstes Bündnistreffen am 14./15./16. Januar

+++ for English, see below +++

Liebe Unterstützer*innen,

das Jahr neigt sich dem Ende zu und wir blicken zurück auf ein ereignisreiches Jahr im Kampf gegen Klimazerstörung, Tierausbeutung und erniedrigende Arbeitsbedingungen in der Tierindustrie. In einem kleinen Jahresüberblick haben wir euch die aktivistischen Highlights zusammengestellt: https://twitter.com/GGTierindustrie/status/1476294517288538120.
Nun stecken wir bereits mitten in den Vorbereitungen für Aktionen im kommenden Jahr. Auch eine große Hauptaktion ist in Planung. Wir sind entschlossen und hochmotiviert die längst überfällige Agrarwende und das Ende der Tierindustrie nächstes Jahr ein weiteres Stück näher zu rücken. Seid gespannt! 

Darüber hinaus beschäftigen wir uns im Bündnis mit patriarchalen Strukturen und transformativer Gerechtigkeit. In Arbeits- und Reflexionsgruppen sowie in Workshops werden diese Themen erarbeitet und weiterverfolgt. Schließlich möchten wir in unserem Aktivismus nicht (unbewusst) diesselben Herrschaftsstrukturen reproduzieren, die wir eigentlich bekämpfen wollen. 

Wir hoffen, ihr habt einen guten Start ins neue Jahr! 

1. Offene Bündnisvorstellung am Mittwoch 5.1. um 19:30 Uhr

2. Macht mit! Nächstes Bündnistreffen am 14./15./16. Januar

3. …und sonst so!

4. Weitere Termine

1. Offene Bündnisvorstellung am Mittwoch 5.1. um 19:30 Uhr

Für alle am Bündnis Interessierten veranstalten wir nächste Woche Mittwoch (5.1.) um 19.30 Uhr ein Online-Kennenlerntreffen. Wir stellen das Bündnis vor, berichten von den aktuellen Projekten und erzählen welche Mitmach-Möglichkeiten es gibt! Schreibt uns bei Interesse einfach eine Mail an unsere Kontaktadresse: mitmachen@gemeinsam-gegen-die-tierindustrie.org.

2. Macht mit! Nächstes Bündnistreffen am 14./15./16. Januar

Unsere erste Massenaktion war ein voller Erfolg, doch bis zur Abschaffung der Tierindustrie liegt noch einiges vor uns! Dafür freuen wir uns sehr über viele motivierte Menschen und Gruppen, die sich im Bündnis einbringen und Aufgaben übernehmen möchten!

Unser nächstes Bündnistreffen findet statt am 14./15./16. Januar, voraussichtlich ist es möglich wahlweise online oder in Präsenz teilzunehmen. Wenn ihr interessiert seid, meldet euch gerne vorab bei uns per Mail: mitmachen@gemeinsam-gegen-die-tierindustrie.org.

3. …und sonst so!

Über Beteiligung neuer Menschen freuen sich die Regionalgruppen Nordhessen (https://tierindustrienordhessen.noblogs.org/), Berlin/ Brandenburg (berlinbrandenburg@gemeinsam-gegen-die-tierindustrie.org) und Südniedersachsen (suedl.niedersachsen@gemeinsam-gegen-die-tierindustrie.org).

Außerdem: Das „Institute for Agriculture & Trade Policy“ (ITAP) hat eine Studie veröffentlich zu den Treibhausgasemissionen der Tierindustrie: https://www.iatp.org/emissions-impossible-europe

Und im TV liefen kürzlich mehrere Dokumentationen:

4. Weitere Termine

Mittwoch 5.1. um 19:30 Uhr: Offene Bündnisvorstellung

Wochenende 14./15./16.1.: Januar-Bündnistreffen

Wochenende 11./12./13.2.: Februar-Bündnistreffen

Solidarische Grüße!

Bündnis Gemeinsam gegen die Tierindustrie
https://gemeinsam-gegen-die-tierindustrie.org
mail@gemeinsam-gegen-die-tierindustrie.org

+++ English version +++ 

Dear comrades & friends, 

the year comes to an end and we are looking back towards an eventful year of the joined protest against climate destruction, animal exploitation and humiliating working conditions within the animal industry. We’ve created a small review of the last years‘ activistic highlights: https://twitter.com/GGTierindustrie/status/1476294517288538120
By now we’ve already started to plan actions for the upcoming year. A big main action is also planned. We are determined and highly motivated to strengthen our fources to get closer to the end of the animal industry and the agricultural turn. 

Furthermore we are dealing with topics such as patriarchial structures and transformative justice, in different working- and reflectiongroups as well as in workshops.
Because in the end we don´t want to reproduce (not even unknowingly) the same power structures that we actually try to fight and end!

We hope you’re going to have a fresh start into 2022! 

1. Join in! Our next meeting January 15th and 16th

2. …other news!

3. Further dates

1. Join in! Our next meeting

Our first mass action was a complete success, but we still have a long way to go before we can abolish the animal industry! Therefore, we are very happy about many motivated people and groups who want to join the alliance and take over tasks!

Our next alliance meeting will take place on January the 15th and 16th, probably it will be possible to participate either online or physically, the location is not fixed yet. If you are interested, please contact us in advance by e-mail: mail@gemeinsam-gegen-die-tierindustrie.org.

2. …other news!

The regional groups of Nordhessen (https://tierindustrienordhessen.noblogs.org/), Berlin/ Brandenburg (berlinbrandenburg@gemeinsam-gegen-die-tierindustrie.org) and Südniedersachsen (suedl.niedersachsen@gemeinsam-gegen-die-tierindustrie.org) are happy about your local support!

Furthermore: The „Institute for Agriculture & Trade Policy“ (ITAP) has published a study about the greenhouse emissions of the animal industry: https://www.iatp.org/emissions-impossible-europe

There have been also two new documentaries about Tönnies (in German):

ARD: „Die Schlachtfabrik – Wie Tönnies um seinen Ruf kämpft“, https://www.daserste.de/information/reportage-dokumentation/dokus/sendung/die-schlachtfabrik-100.html

Sat.1: „Inside Tönnies“, https://www.sat1.de/tv/sat-1-investigativ/video/11-inside-toennies-ganze-folge

3. Further dates

February 12th and 13th: alliance meeting

Solidarity greetings to all of you!

Gemeinsam gegen die Tierindustrie
https://gemeinsam-gegen-die-tierindustrie.org
mail@gemeinsam-gegen-die-tierindustrie.org

Offenes Treffen in Berlin

Das nächste Ortsgruppentreffen von Gemeinsam gegen die Tierindustrie Berlin-Brandenburg findet nächsten Mittwoch, 24.11., 19:30 Uhr statt.

Treffpunkt ist das New York im Bethanien, Eingagng am Marielle Franco Platz.

Dort wollen wir gemeinsam:

  • einander kennenlernen
  • Ideen austauschen
  • Fragen klären
  • Kontakte knüpfen
  • ggf. abschließend essen gehen

Wenn ihr interessiert seid, meldet euch gerne vorab bei uns per Mail berlinbrandenburg(ät)gemeinsam-gegen-die-tierindustrie.org. Wir freuen uns sehr über viele nette Menschen und Gruppen!

Keinen Raum finden bei uns Rassismus, Sexismus, Antisemitismus und andere Diskriminierungsformen sowie deren Reproduktion durch vermeintliche Vergleiche.

Wie reagieren auf Post von Repressionsbehörden?

Liebe Aktivistis,

uns haben aktuell mehrere Mails erreicht, in denen Menschen im Zusammenhang mit der Sitzblockade vor dem Tor von PHW im Juli 2021 ein Verstoß gegen das Versammlungsgesetz vorgeworfen wird.

Bisher haben einige Menschen von der Verwaltungsbehörde des Landkreis Vechta zunächst einen Anhörungsbogen im Bußgeldverfahren erhalten und eine Person direkt einen Bußgeldbescheid.

Solltet ihr ebenfalls einen solchen Anhörungsbogen, einen Bußgeldbescheid oder anderweitige Post von Repressionsbehörden im Zusammenhang mit der Aktion bekommen haben, meldet euch bitte direkt bei uns. Wir wollen gemeinschaftlich gegen die Repression vorgehen und alle die davon betroffen sind, dann auch untereinander vernetzen können.

Wir empfehlen in jedem Fall nicht auf den Anhörungsbogen zu reagieren. Auch bei Ordnungswidrigkeitenverfahren gilt – Aussage verweigern, um sich und andere zu schützen.

Solltet ihr einen Bußgeldbescheid erhalten haben, habt ihr die Möglichkeit gegen diesen form- und fristgerecht innerhalb von zwei Wochen (Zustellungsdatum auf dem Kuvert) Einspruch einzulegen. Damit gewinnt ihr Zeit, die ihr nutzen könnt, um euch nochmal beraten zu lassen. Parallel dazu könnt ihr auch Akteneinsicht nehmen.

Wir empfehlen euch hier auch direkt mit Rechtshilfegruppen vor Ort Kontakt aufzunehmen z.B. OGs der Roten Hilfe etc., diese können mit euch in den Rechtshilfeberatungsterminen nochmal den Ablauf durchgehen und euch auch solidarische Anwält*innen vermitteln, wenn ihr das möchtet, die dann auch für euch Akteneinsicht nehmen können.

Meldet euch gerne, wenn ihr euch weitere Beratung wünscht oder Fragen habt an antirepression@gemeinsam-gegen-die-tierindustrie.org (PGP hier)

In jedem Fall werdet ihr egal wie ihr euch entscheiden solltet, mit den Kosten nicht alleine gelassen. Wir werden euch als Bündnis unterstützen, zudem gibt es die Möglichkeit Unterstützungsanträge bei den Tierbefreiern und bei der Roten Hilfe zu stellen. Infos dazu findet ihr auf den entsprechenden Seiten und wir können euch hier auch nochmal beraten.

Solidarische Grüße,

AG Antirep

Updates von Gemeinsam gegen die Tierindustrie: Offene Bündnisvorstellung Sonntag 19 Uhr // Updates against the Animal Industry

+++ for English, see below +++

Liebe Unterstützer*innen,

nach unserer letzten großen Aktion im Juli bereiten wir uns nun auf neue Projekte für das kommende Jahr vor. Wir möchten unseren Forderungen nach einem Ausstieg aus der Tierindustrie und der drastischen Reduktion der Tierzahlen mehr Nachdruck verleihen. Den Grundstein dafür haben wir dieses Jahr gelegt: Wir haben eine Studie zum Ausmaß der staatlichen Förderung der Nutztierhaltung veröffentlicht, wir haben den Geflügelkonzern Plukon blockiert und ein erfolgreiches Protestcamp, sowie eine Aktion zivilen Ungehorsams, gegen PHW-Wiesenhof durchgeführt.

Die politischen und medialen Debatten um die Krise in der Schweineindustrie, um die Borchert-Kommission und die Arbeitskämpfe in der Fleischindustrie zeigen: Die System steckt tief in der Krise. Daran wollen wir anknüpfen, uns weiterhin in Debatten einbringen, Aktionen durchführen und andere Gruppen solidarisch unterstützen. Seid dabei!

1. Offene Bündnisvorstellung am Sonntag 21. November, 19 Uhr

2. Macht mit! Nächstes Bündnistreffen am 27. und 28. November

3. Tear down Tönnies

4. … und sonst so!

5. Weitere Termine

1. Offene Bündnisvorstellung am Sonntag 21. November

Für alle am Bündnis Interessierten veranstalten wir nächste Woche Sonntag (21.11.) um 19 Uhr ein Online-Kennenlerntreffen. Wir stellen das Bündnis vor, berichten von den aktuellen Projekten und erzählen welche Mitmach-Möglichkeiten es gibt! Schreibt uns bei Interesse einfach eine Mail an unsere Kontaktadresse: mitmachen@gemeinsam-gegen-die-tierindustrie.org.

2. Macht mit! Nächstes Bündnistreffen am 27. und 28. November

Unsere erste Massenaktion war ein voller Erfolg, doch bis zur Abschaffung der Tierindustrie liegt noch einiges vor uns! Dafür freuen wir uns sehr über viele motivierte Menschen und Gruppen, die sich im Bündnis einbringen und Aufgaben übernehmen möchten!

Unser nächstes Bündnistreffen findet statt am 27. und 28. November, voraussichtlich ist es möglich wahlweise online oder in Präsenz teilzunehmen. Wenn ihr interessiert seid, meldet euch gerne vorab bei uns per Mail: mitmachen@gemeinsam-gegen-die-tierindustrie.org.

3. Tear Down Tönnies

Solidarität mit die angeklagten Aktivist*innen von Tear Down Tönnies, die 2019 einen Tönnies-Schlachthof besetzt haben. Für die bereits angefallenen und noch weiter anwachsenden Anwält*innen- und Gerichtskosten benötigen sie weiterhin dringend Unterstützung: In Form von Solidaritätsaktionen gegen Tönnies-Betriebe, Soli-Veranstaltungen, Solidaritätsbekundungen, Flyerverteilungen, aber natürlich auch durch Spenden!
Denn: Kriminell ist das System Tönnies – nicht der Widerstand dagegen!
Spendenkampagne: https://www.betterplace.me/solidaritaet-mit-tear-down-toennies
Website: https://teardowntoennies.noblogs.org/

4. … und sonst so!

Es hat sich eine neue Regionalgruppe in Südniedersachsen gebildet, die gerne neue Menschen begrüßt: suedl.niedersachsen@gemeinsam-gegen-die-tierindustrie.org

Außerdem freut sich die Regionalgruppe Nordhessen und Berlin/Brandenburg (berlinbrandenburg@gemeinsam-gegen-die-tierindustrie.org) über Beteiligung!

5. Weitere Termine

Mittwoch 17. November, 18 Uhr: Feministische und intersektionale Perspektiven // Zehnte Veranstaltung der Reihe „Revolutionäre Realpolitik für die Befreiung der Tiere“ https://revolutionaeretierpolitik.noblogs.org/programm/november/

Wochenende 27. und 28. November: Bündnistreffen

Solidarische Grüße!

Bündnis Gemeinsam gegen die Tierindustrie
https://gemeinsam-gegen-die-tierindustrie.org
mail@gemeinsam-gegen-die-tierindustrie.org

+++ English version +++ 

Dear comrades and friends,

In this newsletter you will find out what is currently going on – and we cordially invite you to participate in the alliance!

1. Open Alliance Presentation on Sunday November 21.

2. Join in! Next Alliance Meeting on November 27 and 28.

3. Tear down Toennies

4. Other

5. Further dates

1. Open Alliance Presentation on Sunday November 21.

For everyone interested in the Alliance, we are hosting an online get-to-know-you meeting next week Sunday (11/21) at 7pm. We will introduce the alliance, report on the current projects and tell you what opportunities there are to participate! If you are interested, just send us an email to our contact address: mitmachen@gemeinsam-gegen-die-tierindustrie.org.

2. Join in! Next Alliance Meeting on November 27 and 28.

Our first mass action was a great success, but we still have a long way to go before we can abolish the animal industry! Therefore we are very happy about many motivated people and groups who want to join the alliance and take over tasks!

Our next alliance meeting will take place on November 27th and 28th, probably it is possible to participate online or in presence. If you are interested, please contact us in advance by mail: mitmachen@gemeinsam-gegen-die-tierindustrie.org.

3. Tear Down Tönnies

Solidarity with the accused activists of Tear Down Tönnies, who occupied a Tönnies slaughterhouse in 2019. For the already incurred and still growing lawyer and court costs, they still need urgent support: In the form of solidarity actions against Tönnies farms, solidarity events, solidarity statements, flyer distributions, but of course also through donations!
Because: Criminal is the system Tönnies – not the resistance against it!
Donation campaign: https://www.betterplace.me/solidaritaet-mit-tear-down-toennies
Website: https://teardowntoennies.noblogs.org/

4. Other

A new regional group has formed in Southern Lower Saxony, which gladly welcomes new people: suedl.niedersachsen@gemeinsam-gegen-die-tierindustrie.org

In addition, the regional group North Hesse and Berlin/Brandenburg (berlinbrandenburg@gemeinsam-gegen-die-tierindustrie.org) is happy about participation!

5. Further Dates

November 17, 6 p.m.: Feminist and Intersectional Perspectives // Tenth event in the „Revolutionary Realpolitik for Animal Liberation“ series. https://revolutionaeretierpolitik.noblogs.org/programm/november/

November 27 and 28: Alliance Meeting

In solidarity,

Gemeinsam gegen die Tierindustrie
https://gemeinsam-gegen-die-tierindustrie.org
mail@gemeinsam-gegen-die-tierindustrie.org

Nächstes Wochenende: Bündnistreffen in Berlin // außerdem Klimastreik und Aktionstage „Gerechtigkeit jetzt!“

Liebe Unterstützer*innen,

übernächstes Wochenende kommen wir zu einem Bündnistreffen in Berlin zusammen. Zur gleichen Zeit finden dort die Aktionstage „Gerechtigkeit Jetzt!“, unter anderem mit einem zentralen Klimastreik von Fridays for Future und ungehorsamen Aktionen unter dem Motto #IhrLasstUnsKeineWahl!

1. Übernächstes Wochenende: Bündnistreffen in Berlin

2. 20.-29. Oktober: Aktionstage Gerechtigkeit Jetzt!

3. 22. Oktober: Zentraler Klimastreik von Fridays for Future in Berlin – Gemeinsamer Treffpunkt von Gemeinsam gegen die Tierindustrie

4. Updates zu Tear Down Tönnies

5. Termine

1. Übernächstes Wochenende: Bündnistreffen in Berlin

Unser nächstes Bündnistreffen findet übernächstes Wochenende (22. bis 24. Oktober) in Berlin statt, ggf. gibt es auch die Möglichkeit online teilzunehmen. Wir schmieden gemeinsam Pläne für kommende Aktionen! Wenn ihr interessiert seid, meldet euch gerne vorab bei uns per Mail – wir freuen uns sehr über viele motivierte Menschen und Gruppen, die sich einbringen möchten!

2. 20.-29. Oktober: Aktionstage Gerechtigkeit Jetzt!

Im Zeitraum 20. bis 29. Oktober finden in Berlin außerdem die Aktionstage „Gerechtigkeit jetzt!“ statt. Hier ein Auszug aus dem Aufruf, den auch wir mitgezeichnet haben:

Oktober 2021 – Das ganze Land schaut nach Berlin. Während drinnen um die nächsten vier Jahre gerungen wird, herrschen draußen unerträgliche Zustände:

Riesige Wälder brennen und Flüsse reißen ganze Häuser mit sich. Menschen werden abgeschoben oder in Kriegsgebieten zurückgelassen. Rentner*innen suchen Pfandflaschen im Müll und der Hunger wächst in vielen Ländern des globalen Südens weiter an. Und während sich immer mehr Leute fragen, wie sie die Miete zahlen sollen, gönnen sich Milliardäre ein Wettrennen in den Weltraum.

Doch es zeichnet sich ab: Keine der möglichen Koalitionen liefert die notwendigen Antworten auf die Gerechtigkeitsfragen unserer Zeit. Deshalb gehen wir auf die Straße!

https://gerechtigkeitjetzt.de/

Neben einem Camp direkt an der Spree sind unter anderem folgende Aktionen Teil der Aktionstage:

– 22.10. KLIMASTREIK zentral in Berlin
– 22.-24.10. UNGEHORSAME AKTIONEN #IhrLasstUnsKeineWahl
– 24.10. „SOLIDARISCH GEHT ANDERS“ DEMO
– 24.-27.10. KONFERENZ DER VISIONEN

3. 22. Oktober: Zentraler Klimastreik von Fridays for Future in Berlin – Gemeinsamer Treffpunkt von Gemeinsam gegen die Tierindustrie

Nach dem globalen Klimastreik am Freitag vor der Bundestagswahl ruft Fridays for Future am Freitrag 22. Oktober zu einem zentralen Klimastreik in Berlin auf. Los geht es um 12 Uhr am Kanzlerinnenamt.

Wir wollen gemeinsam an der Demo teilnehmen und treffen uns um 12 Uhr ganz in der Nähe, an der Moltkebrücke Ecke Bettina-von-Armin-Ufer – hier ist der Treffpunkt auf der Karte markiert, ihr werdet vor Ort dort die eine oder andere blaue GgdT-Fahne sehen!

Es gibt übrigens bei Fridays for Future Infos zur gemeinsamen Anreise per Bus nach Berlin.

4. Updates zu Tear Down Tönnies

Der Fleischkonzern Tönnies verklagt Aktivist:innen von Tear Down Tönnies wegen einer Schlachthof-Blockade, alleine die Gerichtskosten belaufen sich auf ca. 30.000 Euro! Nun gibt es eine Spenden-Kampagne, unterstützt die betroffenen Aktivist*innen! (Die Spenden werden keinesfalls an Tönnies oder dessen Anwält:innen gehen). https://www.betterplace.me/solidaritaet-mit-tear-down-toennies

Solidarische Grüße!

Bündnis Gemeinsam gegen die Tierindustrie
https://gemeinsam-gegen-die-tierindustrie.org
mail@gemeinsam-gegen-die-tierindustrie.org

Camp und Massenaktion bei PHW-Wiesenhof in Rechterfeld ein voller Erfolg! – Eindrücke zur Aktion „PHW ade“ des Bündnisses Gemeinsam gegen die Tierindustrie

Vom 12.-17.Juli 2021 waren wir als Bündnis „Gemeinsam gegen die Tierindustrie“ mit unserem lang geplanten Camp in Rechterfeld bei Vechta in Niedersachen präsent, um unseren Widerstand gegen die Tierindustrie an den Ort des Geschehens zu bringen. Mit einer Massenaktion des zivilen Ungehorsams blockierten wir 10 Stunden lang die Hauptzentrale des dort ansässigen „Geflügelproduzenten“ PHW, dem milliardenschweren Mutterkonzern der bekannten Marke Wiesenhof.

Los ging es schon im Juli 2019, als sich das Bündnis „Gemeinsam gegen die Tierindustrie“ gegründet hat. Menschen aus unterschiedlichen Bewegungen und Kämpfen setzten sich ein gemeinsames Ziel: Im Frühling 2020 sollte die PHW-Zentrale in Rechterfeld blockiert werden, um damit auf die Ausbeutung von Menschen, anderen Tieren und der Umwelt aufmerksam zu machen. Leider kam die Coronapandemie dazwischen und wir beschlossen, unser Vorhaben auf 2021 zu verschieben.

Vom 12.-17. Juli fand dann ein Camp und eine offen angekündigte Massenaktion unter dem Motto „PHW Ade – Shut down Tierindustrie“ bei der PHW-Zentrale in Rechterfeld, Niedersachsen statt. Der Großraum Vechta ist ein Ballungsraum der deutschen Tierindustrie, der von Schlachtkonzernen, Futtermittelwerken, Mastanlagen und Fleischverarbeitungsbetrieben geprägt ist. Allein im Landkreis Vechta leiden über 13 Millionen Tiere in industriellen Zucht- und Mastanlagen. Unser geplanter Protest zeigte schon im Vorhinein Wirkung: In der Woche vor dem Camp und der Massenaktion hatte der PHW-Konzern einen Teil der öffentlichen Zufahrtststraße von der Gemeinde aufgekauft und darauf einen riesigen Zaun, sowie eine Schleuse aus riesigen Holztoren aufgebaut, um sich vor Aktivist:innen und Protesten zu „schützen“. Auch an den anderen Standorten von PHW in der Region fuhr der Konzern eine massive Security-Präsenz auf, um Proteste zu verhindern.

Trotzdem schafften wir es, am 15. Juli die Zentrale des Geflügelschlachtkonzerns PHW mit dem Futtermittelwerk MEGA Tierernährung für rund 10 Stunden zu blockieren. Dabei forderten wir lautstark den Ausstieg aus der Tierindustrie und eine sozial gerechte Agrarwende. Nachdem der in Goldenstedt gestartete Demonstrationszug in Rechterfeld zunächst von der Polizei aufgehalten wurde, konnte die Demonstration die Polizeiblockade vor den „Toren“ der PHW Zentrale überwinden. 200 Aktivist*innen blockierten die Zufahrtsstraße zur PHW-Zentrale mit einer Sitzblockade. Außerdem gab es vor Ort in der Nähe der Blockade eine angemeldete Mahnwache. Das Tor wurde mit Transparenten behangen, die die Forderung nach einer sozial-gerechten, ökologischen und pflanzenbasierten Agrarwende zum Ausdruck bringen. Wir halten Aktionsformen des zivilen Ungehorsams für ein wichtiges und legitimes Mittel des politischen Protests. Denn als Gesellschaft läuft uns die Zeit davon. Wir müssen jetzt die Tierindustrie überwinden, um die schlimmsten Folgen der Klimakrise zu verhindern. Und auch das Leiden und Sterben der Tiere in den Mastanlagen und Schlachthöfen muss ein Ende haben. PHW tötet jährlich über 300 Millionen Hühner und Puten. Das Leid der Tiere in den Mastanlagen sorgte in der Vergangenheit mehrfach für öffentliche Skandale. Betriebe des Unternehmens erwiesen sich im Zuge der Coronakrise immer wieder als Infektions-Hotspots. Zudem stehen seit Jahren die Arbeitsbedingungen in den Schlacht- und Verarbeitungsbetrieben in der Kritik.

Bereits lange vor dem Campbeginn Mitte Juli meldeten wir das Camp als Versammlung an. Allerdings wurde eine Genehmigung für die angemeldeten Campflächen und auch alternative Flächen vom Landkreis Vechta systematisch abgelehnt. Durch diese Verzögerungstaktik sollte offensichtlich zivilgesellschaftliches Engagement für eine dringend nötige Agrarwende unmöglich gemacht und auch die Mobilisierung für das Camp und die Aktion erschwert werden. Letztendlich mussten wir vor dem Oberverwaltungsgericht mit einem Eilklageverfahren das Recht auf Versammlungsfreiheit erfolgreich durchsetzen und so den Landkreis zu einer Versammungsbestätigung und Zuweisung einer der von uns vorgeschlagenen Flächen zwingen. Sofort begann der Aufbau des Camps auf einer Fläche nahe des Hartensbergsee in Goldenstedt. Die Schikane des Landkreises ging allerdings weiter: unverhältnismäßige Auflagen, wie z.B. das Hinterlegen einer Sichereitsleistung in Höhe von 10.000 Euro, mehrere Veterinäramtskontrollen und massive Einschränkungen bezüglich der Campfläche erschwerten Aufbau und Durchführung unseres Camps unnötig.

Auf dem Camp gab es ein vielfältiges Programm mit Workshops, Vorträgen und Diskussionsrunden zur Kritik an der Tierindustrie. Dabei konnten sich die Campteilnehmer*innen über die katastrophalen Folgen der Tierindustrie für Klima, Umwelt, Arbeitnehmer*innen und Tiere austauschen. Auch Aspekte wie die Futtermittelimporte, Arbeitsbedingungen in Schlachthöfen und die möglichen Wege zu einer umfassenden Agrarwende wurden thematisiert. In der lokalen Bevölkerung stieß das Camp auf großes Interesse, löste aber auch Kritik aus. Neben täglichen Campführungen für Anwohner*innen gab es viele Gespräche mit interessierten und besorgten Menschen aus der Region, die gar nicht so selten eine eigene, ganz ähnliche Kritik an der ansässigen Tierindustrie hatten wie wir. Aufgrund der persönlichen Kontakte konnten Fragen beantwortet, Standpunkte ausgetauscht und viele Vorurteile abgebaut werden, denn die allermeisten Gespräche waren konstruktiv und angeregt. Es gab allerdings auch spürbare Kritik und Bedrohungen von einigen Landwirt*innen vor Ort, die versuchten uns durch andauernde Präsenz vor dem Camp und Lärm einzuschüchtern.

Wir erfuhren jedoch auch viel Unterstützung von befreundeten Strukturen und Initiativen, was deutlich hervorhebt, dass der Kampf gegen die ausbeuterische Tierindustrie uns alle betrifft! Schon vor dem Campbeginn wurde von vielen Medien kritisch über die Verhinderungsversuche des Camps berichtet. Und auch im Zuge der Massenaktion und der überzogenen Abschottungsversuche von PHW gab es viel Aufmerksamkeit von regionalen und überregionalen Zeitungen und Medien wie z.B. vom NDR, RTL und der Süddeutsche Zeitung, mehrere dpa-Meldungen wurden in zahlreichen Medien zitiert. (Nähere Infos sind im Pressespiegel auf unserer Webseite www.gemeinsam-gegen-die-tierindustrie.org zu finden).

Für die Organisation des Camps und der Aktion wurde das ganze Jahr über innerhalb und außerhalb des Bündnisses eng miteinander gearbeitet. Wir haben lange im Vorfeld u.a. die Selbstverwaltung des Camps geplant, gewissenhafte Hygienemaßnahmen und Awarenessstrukturen erarbeitet. Trotz geringer Kapazitäten und großem Aufwand haben wir es geschafft das Camp erfolgreich und vielfältig zu gestalten und haben uns nach dem Ende des Camps und der Massenaktion zusammengesetzt, um eine gründliche Reflektion zu ermöglichen. Wir haben alle viele Kompetenzen dazugewonnen und sind sehr dankbar für jegliche Unterstützung von Unterstützer*innen aus der Region und von Menschen, die uns vor allem bei der Infrastruktur des Camps tatkräftig geholfen haben. Ohne diese, sowie die Teilnahme von Campbesucher*innen an der Selbstorganisation in Form von Schichten für Verpflegung, Hygiene und co, beim Campauf- und abbau usw., hätten wir dieses Camp nicht so durchführen können. Im Verlauf der Nachbesprechung innerhalb des Bündnisses haben wir natürlich auch das Feedback von Camp- und Aktionsteilnehmer*innen mit in unsere Reflektion genommen und beschäftigen uns weiterhin mit wichtigen Aspekten und aufgekommenen Diskussionen wie z.B. Diskriminierungsstrukturen, Umgang mit der Polizei und Verhalten gegenüber Kritik und Anfeindungen. Wir werden uns auch weiterhin mit diesen Themen auseinander setzen und bei zukünftigen Aktionen beachten, um Driskiminierungsstrukturen abzubauen. Uns ist bewusst, dass nicht alles perfekt gelaufen ist und wir wollen weiterhin daran arbeiten Räume zu schaffen, in dem alle Menschen respektiert werden und sich wohl und sicher fühlen. Viele Menschen aus der Tierrechtsbewegung und Klimabewegung konnten wir mobilisieren, sowie auch Vertreter*innen von Arbeitsrechtsinitiativen und Gewerkschafter*innen. Daran wollen wir auch in Zukunft arbeiten, dass wir mehr Menschen erreichen und mobilisieren können.

Die Aufmerksamkeit durch die Presse und von unseren Unterstützer*innen hat uns geholfen, die Notwendigkeit einer umfassenden Agrarwende zum Wohl der Umwelt und Tiere aufzuzeigen und diesen Diskurs in der Öffentlichkeit zu stärken. Wir freuen uns, wenn wir unser erworbenes Wissen und die erlernten Kompetenzen weitergeben können für weitere Campstrukturen und Aktionen, und solidarisieren uns mit Klimagerechtigskeits-Bewegungen und Arbeiter*inneninitiativen. Falls ihr Interesse an näheren Informationen habt oder im Bündnis mitmachen wollt, schreibt uns gerne an (mail@gemeinsam-gegen-die-tierindustrie.org).

Die Blockade des PHW-Konzerns in Rechterfeld bewerten wir auf jeden Fall als Erfolg. Wir haben es geschafft, mit PHW einen der größten deutschen Tierindustriekonzerne für 10 Stunden lahmzulegen. PHW hat viel Geld und Ressourcen investiert, um unsere Proteste zu unterbinden und war damit alles andere als erfolgreich! Wir haben uns nicht aufhalten lassen und haben zivilen Ungehorsam geleistet, um für eine Landwirtschaft zu protestieren, die nicht auf Kosten von Menschen, Tieren, Umwelt und Klima passiert. Wir sind mit der lokalen Bevölkerung ins Gespräch gekommen und haben unsere Forderungen und Visionen zur Diskussion gestellt.

Wir müssen unbedingt als Gesellschaft über die Transformation der Landwirtschaft diskutieren. Mit unserem Camp und der Aktion haben wir dazu einen Beitrag geleistet, denn klar ist: Die Tierindustrie ist nicht zukunftsfähig! Um diese kraftvoll und erfolgreiche angreifen zu können, müssen wir uns zusammen tun und gemeinsam mit anderen Gruppierungen und Menschen gegen die kapitalistischen Bedingungen und die aus ihnen resultierenden Folgen wie die Klimakatastrophe vorgehen. Gemeinsam gegen die Tierindustrie!

Updates aus dem Bündnis // Offene Bündnisvorstellung am 14. September

+++ for English, see below +++

Liebe Unterstützer*innen,

unser Aktionscamp im Juli 2021 im Oldenburger Münsterland war ein voller Erfolg! Wir haben einen Ort des gemeinsamen Austauschs und der Vernetzung geschaffen. Darüber hinaus haben wir die PHW-Zentrale ganze 10 Stunden blockiert. Das alles wäre ohne euch nicht möglich gewesen.

In diesem Newsletter erfahrt ihr, was aktuell läuft – und wir laden euch herzlich ein, im Bündnis mitzuwirken!

Unser Camp im Goldenstedt!

1. Offene Bündnisvorstellung am 14. September

2. Macht mit! Nächstes Bündnistreffen am 25. und 26. September

3. Updates zu Tear Down Tönnies

4. … und sonst so!

5. Termine

1. Offene Bündnisvorstellung am 14. September

Für alle, die am Bündnis interessiert sind, veranstalten wir am Dienstag (14.09.) um 19 Uhr ein Online-Kennenlerntreffen. Wir stellen das Bündnis vor, berichten von unseren aktuellen Projekten und erzählen welche Mitmach-Möglichkeiten es gibt! Schreibt uns bei Interesse einfach eine Mail.

2. Macht mit! Nächstes Bündnistreffen am 25. und 26. September

Unser nächstes Bündnistreffen findet statt am 25. und 26. September. Ob das Treffen auch physisch an einem Ort stattfinden wird ist noch unklar, aber in jedem Fall wird eine online Teilnahme möglich sein. Wenn ihr interessiert seid, meldet euch gerne vorab bei uns per Mail – wir freuen uns sehr über viele motivierte Menschen und Gruppen, die sich einbringen möchten!

3. Solidarität mit Tear Down Tönnies: Demo am 23.09. in Berlin

Am 23.09.21 rufen wir gemeinsam mit den Genoss*innen von Tear Down Tönnies und Animal Climate Action zu einer Fahrraddemo auf. Anlass ist der Prozess gegen eine Aktivistin von Tear down Tönnies. Ihr wird vorgeworfen, 2019 den Tönnies-Schlachthof in Kellinghusen blockiert und für mehrere Stunden lahmgelegt zu haben. Der Skandalkonzern Tönnies verklagt nun vor mehreren Gerichten in Deutschland Aktivist*innen auf Schadensersatz in Höhe von 17.000€ und dem Unterlassen weiterer Proteste!

23.09.21, 17:30 Uhr, Auftaktkundgebung vor dem Bundesministerium für Landwirtschaft, Wilhelmstr. 54, Berlin. Dann Fahrraddemonstration zur Anwaltskanzlei Eversheeds and Sutherland, Kurfüstendamm 22, Abschlusskundgebung ca. 19 Uhr. Weitere Infos hier.

4. … und sonst so!

Unsere Regionalgruppe Nordhessen steuerte einen Workshop unter dem Namen „Rassismus und Ausbeutung in der Tierindustrie“ zum antirassistischen Festival „Nach Dem Rechten Sehen“ (NDRS) in Kassel bei. Auch unsere Regionalgruppe in Berlin / Brandenburg (berlinbrandenburg@gemeinsam-gegen-die-tierindustrie.org) freut sich über Beteiligung, Ende August fand ein offenes Treffen in Berlin statt.

Am 14.08. beteiligten wir uns mit einem Vortrag „Shut down Tierindustrie – Die Transformation des Ernährungssytems“ an den Aktionstagen „August RiseUp“ in Berlin. Und am 28.08. haben wir uns in Alt Tellin (Mecklenburg-Vorpommern) an einer Demonstration unter dem Motto „Herzen auf – Tierfabriken zu“ mit einem Redebeitrag beteiligt. In Alt Tellin waren Ende März in Europas größter Schweinezuchtanlage etwa 50.000 Schweine verbrannt. Ebenfalls am 28.08. beteiligten wir uns mit einem Redebeitrag in Frankfurt an der Demo „Speziesismus zerschlagen!“.

Und: Wir wurden für den Podcast „Einfach vegan – der Forscher-Podcast“ interviewt! Dort erzählen wir vom Bündnis, Möglichkeiten mitzumachen und natürlich vom Camp. Hört gerne rein: https://von-herzen-vegan.de/podcastfolgen/folge-237-b%C3%BCndnis-gemeinsam-gegen-die-tierindustrie

5. Termine

14. September (Dienstag) 19 Uhr, online: Bündnis-Kennenlerntreffen für Interessierte, Anmeldung per Mail.

23. September (Donnerstag), Berlin: Soli-Demo für Tear Down Tönnies

24. September (Freitag): Klimastreik

25. und 26. September (Samstag / Sonntag): Bündnistreffen, schreibt uns bei Interesse gerne eine Mail.

02. Oktober (Samstag), Leipzig: Vortrag „Massenaktion zivilen Ungehorsams gegen die Tierindustrie im Juli 2021: Bericht, Auswertung und Ausblick“ auf dem Tierrechtskongress Leipzig

Solidarische Grüße!

Bündnis Gemeinsam gegen die Tierindustrie
https://gemeinsam-gegen-die-tierindustrie.org
mail@gemeinsam-gegen-die-tierindustrie.org

+++ English version +++ 

Dear comrades and friends,

In this newsletter you will find out what is currently going on – and we cordially invite you to participate in the alliance!

1. We shut shit down – our camp and the mass action against PHW / Wiesenhof!

2. Join in! Our next meeting September 25th and 26th

3. Solidarity with Tear Down Tönnies

4. … and other news!

5. Dates

1. Open alliance presentation on September 14th

For all who are interested in our alliance, we are organizing an online get-to-know meeting on Tuesday (14th) at 7 pm. We will introduce the alliance, report on our current projects and tell you what opportunities there are to participate! If you are interested, just send us an email.

2. Join in! Our next meeting September 25th and 26th

Our first mass action was a complete success, but we still have a long way to go before we can abolish the animal industry! Therefore, we are very happy about many motivated people and groups who want to join the alliance and take over tasks!

Our next alliance meeting will take place on September 25th and 26th, probably it will be possible to participate either online or physically, the location is not fixed yet. If you are interested, please contact us in advance by e-mail: mail@gemeinsam-gegen-die-tierindustrie.org.

3. Solidarity with Tear Down Tönnies

On 23.09.21 we call together with the comrades of Tear Down Tönnies and Animal Climate Action to a bicycle demonstration. The reason is the trial against an activist of Tear Down Tönnies. She is accused of having blocked the Tönnies slaughterhouse in Kellinghusen in 2019. The scandalous company Tönnies is now suing activists in several courts in Germany for damages in the amount of 17,000€ and the omission of further protests!

23.09.21, 17:30, kick-off rally in front of the Federal Ministry of Agriculture, Wilhelmstr. 54, Berlin. Then bicycle demonstration to the law firm Eversheeds and Sutherland, Kurfüstendamm 22, final rally around 7pm. More information here.

4. … and other news!

Our regional group in North Hesse contributed a workshop called „Racism and Exploitation in the Animal Industry“ to the anti-racist festival „Nach Dem Rechten Sehen“ (NDRS) in Kassel. Our regional group in Berlin / Brandenburg (berlinbrandenburg@gemeinsam-gegen-die-tierindustrie.org) is also happy about participation, an open meeting was held in Berlin at the end of August.

On 14.08. we participated with a lecture „Shut down animal industry – the transformation of the Ernährungssytems“ in the action days „August RiseUp“ in Berlin. And on August 28th we participated in a demonstration in Alt Tellin (Mecklenburg-Vorpommern) with a speech under the motto „Open hearts – close animal factories“. In Alt Tellin, about 50,000 pigs were burned in Europe’s largest pig farm at the end of March. Also on 28.08. we participated with a speech in Frankfurt at the demonstration „Speziesismus zerschlagen!

And: We were interviewed for the Podcast „Simply vegan – the researcher Podcast“! There we tell about the alliance, possibilities to participate and of course about the camp. Listen in with pleasure: https://von-herzen-vegan.de/podcastfolgen/folge-237-b%C3%BCndnis-gemeinsam-gegen-die-tierindustrie

5. Further Dates

September 14 (Tuesday) 7 pm, online: Alliance get-to-know meeting for interested parties, registration via e-mail.

September 23 (Thursday), Berlin: Solidarity Demo for Tear Down Tönnies

September 24 (Friday): Climate strike

September 25 and 26 (Saturday / Sunday): Alliance meeting, if you are interested, please send us an e-mail.

October 02 (Saturday), Leipzig: Lecture „Mass action of civil disobedience against the animal industry in July 2021: report, evaluation and outlook“ at the animal rights congress in Leipzig.

Solidarity greetings to all of you,

Gemeinsam gegen die Tierindustrie
https://gemeinsam-gegen-die-tierindustrie.org
mail@gemeinsam-gegen-die-tierindustrie.org

23.09.2021: Solidaritätsdemo anlässlich des Prozesses vor dem Landgericht Berlin

Kriminell ist das System Tönnies, nicht der Widerstand!

Am 23.09.21 rufen wir gemeinsam mit den Genoss*innen von Tear Down Tönnies und Animal Climate Action zu einer Fahrraddemo auf. Anlass ist der Prozess gegen eine Aktivistin von Tear down Tönnies. Ihr wird vorgeworfen, 2019 den Tönnies-Schlachthof in Kellinghusen blockiert und für mehrere Stunden lahmgelegt zu haben.
Der Skandalkonzern Tönnies verklagt nun vor mehreren Gerichten in Deutschland Aktivist*innen auf Schadensersatz in Höhe von 17.000€ und dem Unterlassen weiterer Proteste!

Gründe, um gegen den Tönnieskonzern zu protestieren, gibt es genug: Das Unternehmen ist verantwortlich für massive Ausbeutung von Tieren und Arbeiter*innen, ist als Big Player der Fleischindustrie mit Schuld am Klimawandel und am Artensterben und erwies sich mehrfach als Coronahotspot. Wenn Konzerne wie Tönnies versuchen, Kritik und Proteste durch Klagewellen und Unterlassungsforderungen mundtot zu machen, müssen wir um so lauter werden!
Zeigen wir der Fleischindustrie, dass wir uns nicht einschüchtern lassen und stehen wir gemeinsam gegen Repression.

Tierindustrie abschaffen – Tönnies enteignen!

Für eine sozialgerechte, ökologische und pflanzenbasierte Agrarwende!

23.09.21, 17:30 Uhr, Auftaktkundgebung vor dem Bundesministerium für Landwirtschaft, Wilhelmstr. 54, Berlin. Dann Fahrraddemonstration zur Anwaltskanzlei Eversheeds and Sutherland, Kurfüstendamm 22, Abschlusskundgebung ca. 19 Uhr

Mehr Informationen zum Verfahren und zu Tear Down Tönnies:
https://teardowntoennies.noblogs.org/

Aktiv werden gegen die Tierindustrie:
https://gemeinsam-gegen-die-tierindustrie.org
https://animal-climate-action.org/

We shut shit down – unser Camp und die Massenaktion gegen PHW / Wiesenhof!

+++ for English, see below +++

Liebe Genoss*innen und Freund*innen,

wir sind noch immer überwältigt, verarbeiten unsere Eindrücke und erholen uns von den Strapazen der letzten Wochen und Monate! Vielen Dank euch allen für eure Unterstützung, eure Begleitung und eure Beteiligung!

PHW Ade!

1. We shut shit down – unser Camp und die Massenaktion gegen PHW / Wiesenhof!

2. Macht mit! Nächstes Bündnistreffen am 25. und 26. September

3. Weitere Unterstützungs-Möglichkeiten

4. Updates zu Tear Down Tönnies

5. Weitere Termine

1. We shut shit down – unser Camp und die Massenaktion gegen PHW / Wiesenhof!

Nachdem wir im 2019 bereits den Beschluss gefasst hatten, ein Camp und eine Massenaktion zivilen Ungehorsams gegen den größten deutschen Geflügelschlachter PHW / Wiesenhof durchzuführen, folgen eine lange und aufregende Vorbereitungszeit. Aufgrund der Corona-Pandemie verschoben wir unser Vorhaben von 2020 auf 2021. Und nun konnten wir unser Vorhaben endlich umsetzen!

Am 15. Juli 2021 blockierten wir mit 200 Aktivist*innen 10 Stunden lang die Firmenzentrale von PHW! Vom 12. bis 17. Juli 2021 veranstalteten wir außerdem ganz in der Nähe, in Goldenstedt bei Vechta, ein Aktionscamp. Das Camp war ein Ort der Vernetzung, des Austauschs und der Auseinandersetzung mit den Themen Landwirtschaft, Tierhaltung, Kapitalismus und Arbeitsbedingungen von Schlachthofmitarbeiter*innen.

Hier findet ihr einen umfangreichen Rückblick auf Camp und Aktion, unter anderem mit Fotos, einem Aktionsvideo und dem Pressespiegel. Ein ausführlicher Bericht folgt in den nächsten Wochen!

2. Macht mit! Nächstes Bündnistreffen am 25. und 26. September

Unsere erste Massenaktion war ein voller Erfolg, doch bis zur Abschaffung der Tierindustrie liegt noch einiges vor uns! Dafür freuen wir uns sehr über viele motivierte Menschen und Gruppen, die sich im Bündnis einbringen und Aufgaben übernehmen möchten!

Unser nächstes Bündnistreffen findet statt am 25. und 26. September, voraussichtlich ist es möglich wahlweise online oder physisch teilzunehmen, der Ort steht noch nicht fest. Wenn ihr interessiert seid, meldet euch gerne vorab bei uns per Mail: mail@gemeinsam-gegen-die-tierindustrie.org.

3. Weitere Unterstützungs-Möglichkeiten

Camps und Aktionen kosten uns leider auch Geld. Wir haben Camp-Infrastruktur organisiert, Materialien transportiert, Banner gemalt, Plakate und Broschüren gedruckt und vieles mehr. Wir sind über jede Spende dankbar. Das Bündnis kann finanziell über folgende Kontoverbindung unterstützt werden:

Konto:   Spenden und Aktionen
IBAN:    DE29 5139 0000 0092 8818 06
BIC:     VBMHDE5F
Bank:    Volksbank Mittelhessen
Betreff: Gegen Tierindustrie (unbedingt mit angeben)

4. Updates zu Tear Down Tönnies

In den letzten Newslettern hatten wir euch bereits auf dem Laufenden gehalten bzgl. der Zivilklagen von Tönnies gegen die Aktivist*innen von Tear Down Tönnies, die 2019 den Tönnies-Schlachthof in Kellinghusen / Schleswig-Holstein blockiert hatten. Die Aktivist*innen wehren sich mit juristischen Mitteln gegen die Schadensersatzforderung und Aufforderungen zur Unterzeichnung von Unterlassungserklärungen.

Das Landgericht Kiel schlug sich in der Auseinandersetzung auf die Seite von Tönnies und gab (erstinstanzlich) der Schadensersatzforderung statt. Ein Prozess in Braunschweig wurde kürzlich zum eigentlich zuständigen Gericht nach Itzehoe verlegt – wir demonstrierten dort zusammen mit 40 Unterstützer*innen. Nach weiteren Prozessauftakten in Kiel, Aachen und Ingolstadt sind die nächsten Prozesse in Itzehoe und Berlin.

Immer mehr Konzerne versuchen Proteste durch den Einsatz von Zivilklagen zu unterbinden. So ist das Vorgehen mit Schadensersatz- und Unterlassensforderungen Aktivist*innen einzuschüchtern unter anderem durch RWE mehrfach eingesetzt worden. Zivilrechtliche Prozesse sind leider sehr teuer, daher ist Tear Down Tönnies auf Eure Solidarität und Unterstützung angewiesen. Für die bereits angefallenen und noch weiter anwachsenden Anwält*innen- und Gerichtskosten wird daher noch dringend Unterstützung benötigt: in Form von Solidaritätskundgebungen vor den Gerichten, durch Solidaritätsaktionen gegen Tönniesbetriebe, aber auch durch Spenden!

Konto: VusEumUmseP e.V.
IBAN: DE30 8306 5408 0004 0613 81
BIC: GENODEF1SLR
Betreff: TDT2110 (unbedingt mit angeben)

Weitere Infos auf der Homepage: https://teardowntoennies.noblogs.org/

5. Weitere Termine

Im August, in mehreren Städten: Demos für die Schließung aller Schlachthäuser

Die Tierrechtsorganisation Ariwa (Animal Rights Watch) führt in den kommenden Wochen weitere Demos in verschiedenen Städten für die Schließung aller Schlachthäuser durch. Hier sind die Termine im August, weitere Infos unter https://www.ariwa.org/schliessung-aller-schlachthaeuser/.

  • Sa. 07.08.2021 – Frankfurt (13:00 Uhr, Hauptwache)
  • Sa. 21.08.2021 – Berlin (12:00 Uhr, Wilmersdorfer Straße)
  • Sa. 28.08.2021 – Hannover (12:00 Uhr, Kröpcke)

18.-22. August, Herne: GasExit Camp und Aktion

In Herne wird gerade eines der größten momentan geplanten Gaskraftwerke gebaut. Das Kohlekraftwerk soll durch eine neue, noch größere fossile Dreckschleuder ersetzt werden. Dagegen organisiert GasExit vom 18. bis 22. August ein Camp und eine Aktion. Mehr Infos: https://gasexit.de/camp/.

Ab 18. August, Berlin: AugustRiseUp

Unter dem Schlagwort „AugustRiseUp“ sollen tausende Menschen am 16. August ins Zentrum Berlins strömen, dort Zelte, Küchen und Barrikaden aufbauen und tagelang einen Platz besetzen. Mehr Infos: https://augustriseup.de/.

28. August, Alt Tellin: Großdemo „Keine Tierfabriken mehr“

Im März brannte Europas größte Ferkelzuchtanlage in Alt Tellin (Mecklenburg-Vorpommern) vollständig ab, 50.000 Schweine starben. Am Samstag 28. August ist eine Großdemo unter dem Motto „Keine Tierfabriken mehr“ mit einer Menschenketten um die Brandruine, Kunst, Kultur und Open-Air-Bühne geplant. Weitere Infos: https://alttellin.info

Solidarische Grüße!

Bündnis Gemeinsam gegen die Tierindustrie
https://gemeinsam-gegen-die-tierindustrie.org
mail@gemeinsam-gegen-die-tierindustrie.org

+++ English version +++ 

Dear comrades and friends,

we are still overwhelmed, processing our impressions and recovering from the stress of the last weeks and months! Thank you all for your support, your company and your participation!

1. We shut shit down – our camp and the mass action against PHW / Wiesenhof!

2. Join in! Our next meeting September 25th and 26th

3. Further support possibilities

4. Updates about Tear Down Tönnies

5. Further Dates

1. We shut shit down – our camp and the mass action against PHW / Wiesenhof!

After we had already made the decision in 2019 to carry out a camp and a mass action of civil disobedience against the largest German poultry slaughterer PHW / Wiesenhof, a long and exciting preparation time followed. Due to the Corona pandemic, we postponed our plan from 2020 to 2021. And now we could finally realize our plan!

On July 15, 2021, we blocked the company headquarters of PHW with 200 activists for 10 hours! From July 12 to 17, 2021, we also organized an action camp nearby, in Goldenstedt near Vechta. The camp was a place for networking, exchange and discussion on the topics of agriculture, animal husbandry, capitalism and working conditions of slaughterhouse employees.

A detailed report will follow in the next weeks!

2. Join in! Our next meeting September 25th and 26th

Our first mass action was a complete success, but we still have a long way to go before we can abolish the animal industry! Therefore, we are very happy about many motivated people and groups who want to join the alliance and take over tasks!

Our next alliance meeting will take place on September 25th and 26th, probably it will be possible to participate either online or physically, the location is not fixed yet. If you are interested, please contact us in advance by e-mail: mail@gemeinsam-gegen-die-tierindustrie.org.

3. Further support possibilities

Camps and actions unfortunately also cost us money. We have organized camp infrastructure, transported materials, painted banners, printed posters and brochures and much more. We are grateful for every donation. The alliance can be supported financially through the following account:

Account:   Spenden und Aktionen
IBAN: DE29 5139 0000 0092 8818 06
BIC: VBMHDE5F
Bank: Volksbank Mittelhessen
Subject: Gegen Tierindustrie (please specify!)

4. Updates about Tear Down Tönnies

In the last newsletters we already kept you informed about the civil lawsuits of Tönnies against the activists of Tear Down Tönnies, who blocked the Tönnies slaughterhouse in Kellinghusen / Schleswig-Holstein in 2019. The activists are defending themselves with legal means against the claim for damages and demands to sign cease-and-desist declarations.

The Regional Court in Kiel sided with Tönnies in the dispute and (in the first instance) upheld the claim for damages. A trial in Braunschweig was recently transferred to the court in Itzehoe. We demonstrated there together with 40 supporters in solidarity with Tear Down Tönnies. After further trials in Kiel, Aachen and Ingolstadt, the next trials are in Itzehoe and Berlin.

More and more corporations are trying to stop protests by using civil lawsuits. Thus, the procedure of intimidating activists with claims for damages and cease-and-desist declarations has been used several times by RWE, among others. Civil lawsuits are unfortunately very expensive, so Tear Down Tönnies depends on your solidarity and support. For the already incurred and still increasing lawyer and court costs, support is still urgently needed: in the form of solidarity rallies in front of the courts, through solidarity actions against Tönnies companies, but also through donations!

Account: VusEumUmseP e.V.
IBAN: DE30 8306 5408 0004 0613 81
BIC: GENODEF1SLR
Subject: TDT2110 (please specify)

Further information on the homepage: https://teardowntoennies.noblogs.org/

5. Further Dates

In August, in several cities: Demos for the closure of all slaughterhouses

The animal rights organization Ariwa (Animal Rights Watch) is holding more demos in the coming weeks in various cities for the closure of all slaughterhouses. Here are the dates in August, more info at https://www.ariwa.org/schliessung-aller-schlachthaeuser/.

Sat. Aug. 07, 2021 – Frankfurt (1 p.m., Hauptwache)

Sat. 21.08.2021 – Berlin (12:00, Wilmersdorfer Straße)

Sat. 28.08.2021 – Hanover (12:00, Kröpcke)

August 18 – 22, Herne: GasExit Camp and Action

One of the largest currently planned gas-fired power plants is currently being built in Herne. The coal-fired power plant is to be replaced by a new, even larger fossil-fueled dirty power plant. GasExit is organizing a camp and action against this from August 18 to 22. More info: https://gasexit.de/camp/.

From August 18, Berlin: AugustRiseUp

Under the slogan „AugustRiseUp“, thousands of people are to stream into the center of Berlin on August 16, set up tents, kitchens and barricades and occupy a square for days. More info: https://augustriseup.de/.

August 28, Alt Tellin: Large demonstration „No more animal factories“.

On March 30, 2021, Europe’s largest piglet breeding facility in Alt Tellin (Mecklenburg-Western Pomerania) burned down completely, 50,000 pigs died. On Sat. Aug. 28, 2021, a large-scale demonstration is planned under the slogan „No more animal factories“ with a human chain around the ruins of the fire, art, culture and open-air stage. More info: https://alttellin.info

Solidarity greetings to all of you,

Gemeinsam gegen die Tierindustrie
https://gemeinsam-gegen-die-tierindustrie.org
mail@gemeinsam-gegen-die-tierindustrie.org