Heute begrüßte uns die strahlende Sonne. Der Sonntag Morgen stand wieder im Zeichen des Diskutierens und des gemeinsamen Lernens. Workshops wurden zu Themen wie „Umgang mit protestierenden Landwirt*innen“ gegeben und es fanden Aktionstrainings statt.
Nachmittags wurde ein Banner am Agravis-Werk am Umschlaghafen OIdenburg befestigt. Vor dem Werk wurde eine Mahnwache abgehalten. Agravis ist einer der größten Agrarhändler der EU und ein großer Futtermittelhersteller. Er steht für Sojaimporte aus Lateinmaerika, für Zerstörung von Regenwald und Savannenregionen, für Landraub und Vertreibung. Aber nicht nur Soja landet in Futtermittel – auch Weizen, Mais und Gerste. Landwirtschaftliche Flächen für Tierfutteranbau zu verwenden, statt für menschliche Nahrungsmittel ist extrem ineffizient. Don’t feed the climate crisis.
Am Nachmittag konnten sich Anwohner_innen bei der Campführung unser Camp anschauen. Außerdem bekamen wir Besuch von Laufen gegen Leiden und Bevegt, die einen kleinen Lauf durch Quakenbrück veranstalteten.
Nach einer Nacht voll Nieselregen wachte das Aktionscamp gegen die Tierindustrie auf und startete nach dem Frühstück mit dem inhaltlichen Austausch. Bis zum Nachmittag standen Workshops und Vorträge zu Themen wie „Rechtshilfe für Aktivist*innen“, „Umgang mit emotionaler Belastung durch Aktivismus“ oder „Kleingruppenaktionen“ auf dem Programm.
Foto: Miss Städter
Nach dem Mittagessen brachen die meisten Teilnehmer*innen des Camps nach Vechta zu unserer Demonstration gegen die Tierindustrie auf – per Fahrrad, Zug und mit dem Solibus. Ca. 220 Menschen brachten unsere Forderungen nach einem sozial gerechten Ausstieg aus der Tierindustrie und einer pflanzenbasierten und ökologischen Agrarwende auf die Straße.
Unsere Aktionstage im und um das Oldenburger Münsterland haben begonnen!
Startschuss war eine Blockade der Großmolkerei Ammerland in Oldenburg durch Animal Rebellion. Seit den frühen Morgenstunden blockierten die Rebell*innen stundenlang einen der zentralen Player der deutschen Milchindustrie.
Die Klimastreik-Demonstration in Oldenburg unterstützten wir durch einen Redebeitrag zum Zusammenhang von landwirtschaftlicher Tierhaltung und Klimawandel.
In Quakenbrück wurde am Morgen unser Aktionscamp eröffnet. Im Camp finden bis Dienstag zahlreiche Workshops, Diskussionsveranstaltungen und Aktionstrainings statt.
Im Laufe des Freitags besuchten zahlreiche Medienvertreter*innen, aber auch interessierte Anwohner*innen und Landwirt*innen unser Camp.
Den Abschluss des Tages bildete eine Podiumsdiskussion über den Abbau der Tierbestände im Oldenburger Münsterland mit Vertreter*innen von Gemeinsam gegen die Tierindustrie, der Aktionsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft und Aktion Agrar.
In dieser Folge von „Gemeinsam lauschen – Der Podcast gegen die Tierindustrie“ sprechen Rey und Ben über die antipatriarchale Arbeit von Gemeinsam gegen die Tierindustrie. Sie erzählen dabei auch von eigenen Erfahrungen aus ihrem Leben, erklären was das Patriarchat eigentlich mit der Tierindustrie zu tun hat und wieso wir gegen jede Form von Unterdrückung kämpfen sollten. Inhaltshinweis: In diesem Podcast wird über Sexismus, Rassismus und Tierausbeutung gesprochen. Diese Themen können für Menschen abhängig von Erfahrungen und Betroffenheiten belastend sein.
Die Folge findet ihr auf unsere Webseite, könnt sie über Spotify und Funkwhale anhören oder euch über den Podcatcher eurer Wahl ziehen.
Unser Programm für das Aktionscamp steht (fast)! Es beginnt am Freitag, den 23.9. um 12 Uhr und endet am 27.9. Wir freuen uns über zahlreiche Beiträge und einen spannenden Austausch. Über diese Programmpunkte könnt ihr euch schon freuen (Datum und Uhrzeiten folgen noch):
How to do a Kleingruppenaktion? (Zucker im Tank)
Ausprobieren von Kommunikationsstrategien und Know how beim Pressesprechen (Mika)
Wie schaffen wir es, aktiv zu bleiben? (Zucker im Tank)
Infoveranstaltung für Widerstandsnomaden Selbsthilfegruppe nach RadikaleTherapie-Konzept (Kreativismus)
Politische Arbeit zwischen Aktivismus und Bürger*innen-Initiative (WiWa_Bleibt)
Mitmachen beim Bündnis Gemeinsam gegen die Tierindustrie (AG Neue & Vernetzung / GgdT)
Nach den Aktionstagen ist vor der Eurotier.
Dazu finden an einigen Tagen Campführungen statt.
Außerdem gibt es die Möglichkeit, an diversen Plena innerhalb und Aktionen außerhalb des Camps teilzunehmen. Zusätzlich haben wir ein Open-Space-Zelt eingerichtet, das gerne spontan mit Programm gefüllt werden darf!
Der Solibus fährt uns von Berlin nach Niedersachsen zu den Aktionstagen gegen die Tierindustrie. Und auch zurück!
Datum, Uhrzeit und weitere Stopps Berlin: Los geht’s am 23.09 um 10 Uhr. Zurück fährt der Bus am 28.09 um 11 Uhr vom Camp. Abfahrtsort gibt’s bei Anmeldung.
Weitere Stopps: Es ist möglich, weiter Stopps anzufahren. Diese wären Magdeburg, Bremen oder Hannover. Wenn ihr dort zu- oder aussteigen wollt, meldet euch so bald wie möglich an! Dann versuchen wir das möglich zu machen.
Es gibt 49 Plätze für Mitfahrer*innen. Der Bus ist barrierefrei mit Lift (1x Rollstuhlplatz fest, weitere mit umsetzen möglich). Es gibt Kontaktpersonen im Bus. Es ist möglich, auch nur Hin oder auch nur Zurück mitzufahren. Aufgrund der Planung wäre es aber wichtig, wenn ihr uns das schon vorab mitteilen könnt.
Und ganz wichtig: Wenn ihr euch angemeldet habt, dann aber doch nicht kommen könnt, sagt ab! Sonst müssen Plätze leer bleiben und Leute die mitwollen können nicht mitfahren.
Geld Ja, es ist ein Solibus. Das heißt aber nicht, dass das Solibus Kollektiv keine Kosten für so den Bus hat. Spendenempfehlung ist 10 bis 25 € pro Fahrt. Es ist oft der Fall, dass manche Plätze leer bleiben oder dass es anderen Mitfahrer*innen nicht möglich ist, so viel zu zahlen. Daher wäre es sehr nice, nach dem Prinzip ‚Wer hat der*die gibt‘ zu verfahren.
Das Geld bringt ihr bitte Bar zur Abfahrt mit. Schreibt uns bitte bei der Anmeldung, was ihr zahlen wollt, damit wir schon mal grob einschätzen können, was zusammenkommt.
Reisegepäck Auf Grund der beschränkten Transportmöglichkeiten bitte wir euch darauf zu achten, wieviel ‚Zeug‘ ihr einpackt. Solltet ihr mehr Material, als einen normalen Reiserucksack dabei haben, beispielsweise große Banner, Aktionsmaterial oder Geräte fürs Camp, so meldet uns das bitte vorher an. Verzichtet bitte zum Wohle aller, wenn möglich, auf illegallisierte Drogen, Aktionsgegenstände oder sonstige Materialien.
Corona Wir bitten euch während der Fahrt einen medizinischen Mundschutz oder eine FFP2 Maske zu tragen. Wir fänden es zudem wunderbar, wenn alle Menschen, noch vor der Fahrt, einen Selbsttest machen könnten. So könnt ihr alle dazu beitragen, die Sicherheit vor ungewünschten Corona Übertragungen und damit einher gehenden Unannehmlichkeiten, auch im Camp, zu minimieren. Desinfektionsmittel wird im Bus und auch im Camp bereit gestellt. Solltet ihr Krankheitssymptome haben, appellieren wir an euch, gewissenhaft zu handeln und wenn ihr unsicher seid, zu Hause zu bleiben und abzusagen.
The Solibus will take us from Berlin to Lower Saxony to the action days against the animal industry. And also back!
Date, time and further stops
Berlin: We will depart from Berlin on 23d of September at 10 AM. The bus will return from the camp to Berlin on 28th of September at 11 AM . Departure location is available upon registration.
Further stops: It’s possible to stop at other destinations. These are Magdeburg, Bremen or Hannover. If you want to get on the bus at one of thes cities let us know as soon as possible! We will try to make it happen.
There are 49 seats for passengers. The bus is barrier-free with lift (1x wheelchair place fixed, more possible with transfer). There are contact persons in the bus. It is possible to travel one-way or roundtrip. Due to the planning, it would be important if you can let us know in advance.
And very important: If you have registered, but then can not come, cancel! Otherwise seats will be empty and people who want to come will not be able to.
Money Yes, it is a Solibus. But that doesn’t mean that the Solibus Collective has no costs. We want to cover these costs as good as possible, Therefore our recommendation would be to pay 10 to 25€ per trip. It is often the case that some seats remain empty or that other passengers are not able to pay that much. Therefore, please be generous if it’s possible for you.
Please bring the money in cash to the departure. Please let us know how much you want to pay when you register, so we can have a rough idea of how much you will have to pay.
Luggage Due to the limited transport possibilities we ask you to pay attention to how much ’stuff‘ you pack. If you have more material than a normal backpack, for example big banners, action material or equipment for the camp, please let us know in advance. For the good of all, please refrain from taking illegal drugs, action items or other materials if possible.
Corona We ask you to wear a medical mask or a FFP2 mask during the trip. We would also appreciate it if all people could take a self-test before the ride. This way, you can all help minimize the safety from unwanted Corona transmissions and associated inconveniences, including at camp. Disinfectant will be provided on the bus and also at camp. If you have any COVID symptoms, we appeal to you to act conscientiously and if you are unsure, to stay home and cancel your ticket.
Ihr wollt mehr über unseren Protest wissen und gut vorbereitet in Aktion gehen? Am 4.9. gibt es ein Aktionstraining und einen Mobi-Vortrag in Berlin.
Wo: Regenbogenfabrik – Lausitzer Straße 21a, 10999 Berlin-Kreuzberg
13:30 – 16:30 Aktionstraining mit Skills for Action
17:00 – 18:00 Vortrag – Wer sind Gemeinsam gegen die Tierindustrie und was geht im Oldenburger Land?
Bitte meldet euch via berlinbrandenburg@gemeinsam-gegen-die-tierindustrie.org für das Aktionstraining an. Zum Vortrag könnt ihr auch spontan ohne Anmeldung kommen. Bitte seid pünktlich 😉 Wir bitten euch außerdem, vor der Veranstaltung einen Schnelltest zu machen. Bei gutem Wetter sind wir draußen.
Wir haben eine kurze Sonderfolge zu den Aktionstagen für euch produziert. Hört mal rein. Und dann kommt mit uns ins Oldenburger Land zu unseren Aktionstagen vom 23. bis 27. September! Wir erstreiten einen Ausstieg aus der Tierindustrie und eine solidarische und ökolgische Agrarwende.
1. Updates zum Aktionscamp und den Aktionstagen 23.-27. September 2022
Vom 23. bis 27. September rufen wir auf zu mehrtägigen Aktionstage in und um das Oldenburger Land! Und: Zu den Aktionstagen wird es auch wieder ein Camp gegen die Tierindustrie geben! Wir laden euch herzlich ein, bei der Vorbereitung mitzumachen – weitere Infos findet im folgenden Abschnitt.
Auch die Ausgestaltung der Aktionstage nimmt Form an. Am Samstag den 24. September wollen wir mit euch eine große Demo im Hotspot der Fleischindustrie organisieren. Wenn ihr Lust habt mitzuorganisieren, seid herzlich eingeladen – weitere Infos hier im übernächsten Abschnitt!
Aber auch sonst haben wir noch jede Menge zu tun und freuen uns sehr über weitere Unterstützung. Jetzt am Wochenende steht unser nächstes Bündnistreffen an, hybrid online sowie in Präsenz. Wenn ihr Lust habt reinzuschnuppern, schreibt uns gerne eine Mail an mitmachen@gemeinsam-gegen-die-tierindustrie.org.
Ihr habt wenig Zeit, möchtet euch aber trotzdem austauschen und vernetzen zu Themen rund um die Tierindustrie? Mit unserem offenen Chat für die Gemeinsam-gegen-die-Tierindustrie-Community gibt es die Möglichkeit: Ihr könnt zu aktuellen Entwicklungen mitdiskutieren, Veranstaltungen teilen, unsere Aktionstage im September unterstützen, euch vernetzen und, und, und. In nullkommanix ist hier ein (auch anonymisiertes) Profil auf der verschlüsselten Chatplattform Element erstellt: https://matrix.to/#/#gemeinsam-gegen-die-tierindustrie:matrix.org.
2. Einladung zur Mitarbeit bei der Vorbereitung des Aktionscamps!
Wir suchen gerade noch Support für die Camp-Logistik, also Personen, die das Camp mitplanen möchten und Material, Strom- und Wasserinfrastruktur, Transporte etc. mitorganisieren wollen. Wir sehen die Camp-Orga für uns gleichzeitig als emanzipatorischen Lernraum, um uns mit dem Organisieren, Bewegen und Auf- und Abbauen von großer Infrastruktur auseinanderzusetzen. D.h. wir suchen nicht nur Personen mit viel Erfahrung, sondern auch Leute, die Lust haben, sich Wissen und Skills anzueignen.
Wir würden uns insbesondere über die Beteiligung von FLINTA* (Frauen, Lesben, Inter, Nicht-binäre, Trans, Agender Personen und alle anderen vom Patriarchat betroffenen Personengruppen) und anderer wenig repräsentierter Personen freuen. Wir haben den Anspruch in einer inklusiven Gruppe auch über eigenes Verhalten, Dominanz und Beteiligungsmöglichkeiten zu reflektieren. Damit möchten wir auch einen Beitrag liefern, dass Logistik und Infrastruktur in politischen Bewegungen von möglichst vielen Personen getragen wird.
Wir laden zu einer offenen Telefonkonferenz ein, um über die Aufgabenbereiche, Arbeitsweise, Mitmachmöglicheiten zu sprechen und damit Interessierte einige der Aktiven persönlich kennenlernen können. Den Link zum Treffen schicken wir euch, wenn ihr uns kurz an unsere E-Mail-Adresse camporga@gemeinsam-gegen-die-tierindustrie.org (PGP) schreibt.
Plant mit uns eine große Demonstration gegen die Tierindustrie am Samstag 24. September im Rahmen der Aktionstage.
Motto: „Im Hotspot der Fleischkonzerne für den Ausstieg aus der Tierindustrie demonstrieren!“
Zwei Wochen vor der Landtagswahl in Niedersachsen wollen wir für eine Abschaffung der Tierindustrie, ein Ende des Futtermittelimports aus dem globalen Süden und gerechte Lebensumstände für Bäuer*innen, Arbeiter*innen und Tiere ein starkes Zeichen setzen.
Der genaue Ort der Demonstration steht noch nicht fest, klar ist aber: Wir gehen dorthin, wo sich diese Industrie am wohlsten fühlt: Ins Dreieck der Städte Bremen, Oldenburg, Osnabrück. Und wir laden euch ein, die Demonstration gemeinsam zu einem Großereignis werden zu lassen.
1. Updates on the action camp and action days September 23rd – 27th 2022.
2. What’s happening in the movement?
3. Dates
1. Updates on the action camp and action days September 23rd – 27th 2022.
From September 23 to 27, we call for several days of action in and around the Oldenburg region! And: For the action days there will be a camp against the animal industry again! We cordially invite you to participate in the preparation – further information can be found in the following section.
The organization of the action days is also taking shape. On Saturday, September 24th, we want to organize a big demo with you in the hotspot of the meat industry. If you want to join us in organizing, you are cordially invited – more information below!
But we also have a lot of other things to do and are looking forward to more support. This weekend we will have our next alliance meeting, hybrid online as well as in presence. If you want to join us, please send us an email to mitmachen@gemeinsam-gegen-die-tierindustrie.org.
You don’t have much time, but you still want to exchange and network on topics around the animal industry? With our open chat for the Together-against-the-Animal-Industry-Community there is the possibility: You can discuss current developments, share events, support our action days in September, network and, and, and. In no time at all you can create a profile (also anonymous) on the encrypted chat platform Element: https://matrix.to/#/#gemeinsam-gegen-die-tierindustrie:matrix.org.
2. What’s happening in the movement?
July 21st – 24th: Forest Anti-Spe Days in Hambach Forest
wir haben bereits angekündigt, dass wir den Druck auf die Fleischindustrie dieses Jahr erhöhen werden! Und wo lässt sich diese Industrie effektiver treffen als dort, wo sich die Konzerne am wohlsten fühlen? Im Oldenburger Münsterland reihen sich Mastanlagen, Schlachthöfe und Fleischzerlegebetriebe en masse aneinander. Kaum verwunderlich ist, dass sich dort auch die größten Profiteure dieser Industrie befinden: Tönnies, Vion, Plukon, Danish Crown, Westfleisch, PHW, Rothkötter &Co. Gemeinsam mit euch möchten wir uns der Fleischindustrie im Spätsommer entschieden und massenhaft, ungehorsam und kreativ in den Weg stellen. Schluss mit einseitigen Reformen, Schluss mit den Beschönigungen, Schluss mit dem Profit auf Kosten von Arbeiter*innen, Tieren, Umwelt und Menschen im globalen Süden! Gemeinsam läuten wir die längst überfällige Agrarwende ein!
Ihr habt Lust, euch in die Planungen und Vorbereitungen einzubringen? Dann seid ihr herzlich eingeladen, zu unseren anstehenden Treffen zu kommen – weitere Infos in unserem Newsletter!
1. Wir stellen uns vor und laden euch ein: Offene Bündnisvorstellung heute (Mittwoch, 23.03.) um 18:30 Uhr
Ihr habt das System Tönnies & Co. satt und wollt aktiv werden für die Abschaffung der Tierindustrie? Dann laden wir euch sehr gerne ein, euch bei uns einzubringen! Unsere erste Massenaktion war ein voller Erfolg, doch bis zur Abschaffung der Tierindustrie liegt noch einiges vor uns. Wir freuen uns sehr über viele weitere motivierte Menschen und Gruppen, die sich im Bündnis einbringen und Aufgaben übernehmen möchten!
Heute (Mittwoch, 23.03.) veranstalten wir um 18:30 Uhr eine offene Veranstaltung, in der wir unser Bündnis, die aktuellen Projekte sowie die vielfältigen Mitmach-Möglichkeiten vorstellen! Schreibt uns bei Interesse einfach eine E-Mail an unsere Kontaktadresse: mitmachen@gemeinsam-gegen-die-tierindustrie.org.
Unser nächstes Bündnistreffen findet am ersten April-Wochenende online statt.
2. Neue Podcast-Folge: „Von Tönnies verklagt – Wenn Unternehmen Protest mundtot machen wollen“
Wer sich Ungerechtigkeiten entgegenstellt, wird nicht selten vom Staat mit Strafverfahren konfrontiert. Doch auch Unternehmen wie der Braunkohlekonzern RWE, die aus guten Gründen im Fokus von Aktionen sozialer Bewegungen stehen, versuchen ihre Profite gerichtlich gegen Aktivist*innen abzusichern. In dieser Podcast-Folge gucken wir uns diese Repression durch Unternehmen genauer an. Wir führen wir ein Doppelinterview mit Anica von Tear Down Tönnies und Joschka von der Gesellschaft für Freiheitsrechte. Anica berichtet uns, wie der Fleischkonzern Tönnies versucht, Schlachtfabrik-Blockierer*innen mundtot zu machen und wie diese sich zur Wehr setzen. Joschka erläutert die Bedeutung von solchen „SLAPP“s („strategic lawsuit against public participation“) und erklärt, warum wir diese immer beliebtere Strategie von großen Konzernen im Auge behalten sollten.
Die siebte Folge unseres Podcasts findet ihr auf unserer Homepage, auf Spotify und Funkwhale sowie in diversen Podcatchern.
Episode 7: Von Tönnies verklagt – Wenn Unternehmen Protest mundtot machen wollen
3. Aufruf zur Teilnahme an unserem „Block gegen die Tierindustrie“ beim globalen Klimastreik in Berlin am 25.03.
Unter dem Motto #PeopleNotProfit rufen Fridays for Future zum globalen Klimastreik am 25.03.2022 auf. In Berlin wird der Zug um 12 Uhr im Invalidenpark starten. Mit einem „Block gegen die Tierindustrie“ schließt sich GgdT Berlin-Brandenburg dem Demonstrationszug in Berlin an.
Schließt euch uns an für die Abschaffung der Tierindustrie aus diesem kapitalistischen System, in dem das Leben und die Bedürfnisse sowohl von Menschen als auch von Tieren der Profitmaximierung untergeordnet sind. Die Bedingungen für die Arbeitenden in der Tierindustrie sind seit jeher unzumutbar. Die Situation für die Tiere in der Tierindustrie hat in keiner Hinsicht irgendetwas mit Gerechtigkeit zu tun. Gezüchtet um unter Qualen gehalten und schließlich leidvoll getötet zu werden. Grundlegende Veränderungen hin zu einer Wirtschaftweise, die den Menschen zugute kommt und frei von Ausbeutung sein wird, lassen sich nur mit einem Systemwechsel erreichen. System Change Not Climate Change!
Demonstriert mit uns gemeinsam gegen die Tierindustrie. Keinen Raum in unserem Block finden rassisistische, sexistische, antisemitische oder sonstige diskriminierende Verhaltensweisen oder vermeintliche Vergleiche.
we have already announced that we will increase the pressure on the meat industry this year! And where can this industry be hit more effectively than where the corporations feel most comfortable? In the Oldenburg Münsterland region, fattening facilities, slaughterhouses and meat cutting plants are lined up en masse. It is hardly surprising that the biggest profiteers of this industry are also located there: Tönnies, Vion, Plukon, Danish Crown, Westfleisch, PHW, Rothkötter &Co. Together with you, we want to stand up to the meat industry in late summer, resolutely and en masse, disobediently and creatively. No more one-sided reforms, no more whitewashing, no more profit at the expense of workers, animals, the environment and people in the global south! Together we ring in the long overdue agricultural turnaround!
You want to get involved in the planning and preparations? Then you are cordially invited to come to our upcoming meetings – more information in our newsletter!
1. We introduce ourselves and invite you: Open alliance presentation today (Wednesday 23.3.) at 6:30pm
2. New Podcast Episode: „Sued by Tönnies – When companies want to silence protest“
3. Call for participation in our „Block against the animal industry“ at the global climate strike in Berlin on 25.03.
4. Dates
1. We introduce ourselves and invite you: Open alliance presentation today (Wednesday 23.3.) at 6:30pm
Are you fed up with the system of Tönnies and the like and want to become active for the abolition of the animal industry? Our first mass action last year was a complete success, but we still have a long way to go before we can abolish the animal industry. Therefore, we are very happy about many motivated people and groups who want to join the alliance and take over tasks!
Today we will hold an open event at 6.30 pm: we will present our alliance, the current projects as well as the various opportunities to get involved! If you are interested, just send us an email to our contact address: mitmachen@gemeinsam-gegen-die-tierindustrie.org.
Our next alliance meeting will take place on April the 2nd and 3rd in Oldenburg as well as online.
2. New Podcast Episode: „Sued by Tönnies – When companies want to silence protest“
Those who oppose injustice are often confronted with criminal proceedings by the state. But also companies like the lignite company RWE, which for good reasons are in the focus of actions of social movements, try to protect their profits against activists in court. In this podcast episode, we take a closer look at this corporate repression. We did a double interview with Anica from Tear Down Tönnies and Joschka from the Society for Freedom Rights. Anica tells us how the meat company Tönnies tries to silence slaughterhouse blockaders and how they defend themselves. Joschka explains the meaning of such „SLAPP“s („strategic lawsuit against public participation“) and why we should keep an eye on this increasingly popular strategy of big corporations.
You can find the seventh episode of our podcast on our homepage, on Spotify and Funkwhale, and in various podcatchers.
Episode 7: Von Tönnies verklagt – Wenn Unternehmen Protest mundtot machen wollen
3. Call for participation in our „Block against the animal industry“ at the global climate strike in Berlin on 25.03.
Under the motto #PeopleNotProfit, Fridays for Future are calling for a global climate strike on March 25, 2022. In Berlin, the march will start at 12 noon at the Invalidenpark. With a „Block against the animal industry“ GgdT Berlin-Brandenburg will join the demonstration march in Berlin.
Join us for the abolition of the animal industry from this capitalist system in which the lives and needs of both humans and animals are subordinated to profit maximization. The conditions for those working in the animal industry have always been unacceptable. The situation for animals in the animal industry has nothing whatsoever to do with justice. Bred to be kept in agony and finally killed in pain. Fundamental changes towards an economy that will benefit people and be free of exploitation can only be achieved with a system change. System Change Not Climate Change!
Demonstrate together with us against the animal industry. There is no room in our block for racist, sexist, antisemitic or other discriminatory behavior or alleged comparisons.