Patriarchat überwinden – Podcast Folge 9

In dieser Folge von „Gemeinsam lauschen – Der Podcast gegen die Tierindustrie“ sprechen Rey und Ben über die antipatriarchale Arbeit von Gemeinsam gegen die Tierindustrie. Sie erzählen dabei auch von eigenen Erfahrungen aus ihrem Leben, erklären was das Patriarchat eigentlich mit der Tierindustrie zu tun hat und wieso wir gegen jede Form von Unterdrückung kämpfen sollten. Inhaltshinweis: In diesem Podcast wird über Sexismus, Rassismus und Tierausbeutung gesprochen. Diese Themen können für Menschen abhängig von Erfahrungen und Betroffenheiten belastend sein.

Die Folge findet ihr auf unsere Webseite, könnt sie über Spotify und Funkwhale anhören oder euch über den Podcatcher eurer Wahl ziehen.

Die Podcast AG freut sich über Anregungen und Feedback: podcast@gemeinsam-gegen-die-tierindustrie.org

Das Camp-Programm steht!

Unser Programm für das Aktionscamp  steht (fast)! Es beginnt am Freitag, den 23.9. um 12 Uhr und endet am 27.9. Wir freuen uns über zahlreiche Beiträge und einen spannenden Austausch. Über diese Programmpunkte könnt ihr euch schon freuen (Datum und Uhrzeiten folgen noch):

  • How to do a Kleingruppenaktion? (Zucker im Tank)
  • Ausprobieren von Kommunikationsstrategien und Know how beim Pressesprechen (Mika)
  • Ernährungssouveränität (Wir haben es satt)
  • Halboffenes Podium mit Aktion Agrar
  • Antirepressionsworkshop (AG Antirepression / GgdT)
  • Kleingruppenaktionen mit und ohne Material (Zucker im Tank)
  • Umgang mit emotionaler Belastung (AG Awareness / GgdT)
  • Wieso nur der Sozialismus die Umwelt retten kann. (Offensiv – Marxistische Organisation)
  • Lesung: „Glitzer im Kohlestaub – Vom Kampf um Klimagerechtigkeit und Autonomie“ (Zucker im Tank)
  • Bewegungsübergreifender Austausch zur Agrarwende (Wir haben es satt)
  • Aktionstrainings (GgdT)
  • Workshop & Gesprächstraining: Umgang mit protestierenden Landwirt*innen (AG Landwirtschaft / GgdT)
  • Autonomes Pressesprechen ( Mika)
  • Wie schaffen wir es, aktiv zu bleiben? (Zucker im Tank)
  • Infoveranstaltung für Widerstandsnomaden Selbsthilfegruppe nach RadikaleTherapie-Konzept (Kreativismus)
  • Politische Arbeit zwischen Aktivismus und Bürger*innen-Initiative (WiWa_Bleibt)
  • Mitmachen beim Bündnis Gemeinsam gegen die Tierindustrie (AG Neue & Vernetzung / GgdT)
  • Nach den Aktionstagen ist vor der Eurotier.

Dazu finden an einigen Tagen Campführungen statt.

Außerdem gibt es die Möglichkeit, an diversen Plena innerhalb und Aktionen außerhalb des Camps teilzunehmen. Zusätzlich haben wir ein Open-Space-Zelt eingerichtet, das gerne spontan mit Programm gefüllt werden darf!

Letzte Infos zu unseren Aktionstagen – Online-Veranstaltung am Freitag, 16.09. um 18:30 Uhr

„Was pack ich ein, wo muss ich hin, woran sollte ich noch denken…?“

Ihr wollt zu den Aktionstagen von Gemeinsam gegen die Tierindustrie kommen, aber wisst noch nicht genau, was euch erwartet, woran ihr beim packen denken müsst und wie das eigentlich alles abläuft? Dann seid ihr hier genau richtig! Stellt eure Fragen und erfahrt alle wichtigen Details zu Camp, Demo, Massenaktion und mehr!

Freitag, 16.09., 18:30 Uhr, online

Link zur Veranstaltung: https://meet.livingutopia.org/b/gem-bvw-q3l-pcj

​​​​​​​Solibus von Berlin über weitere Stopps zu den Aktionstagen gegen die Tierindustrie

++++ English below ++++

Der Solibus fährt uns von Berlin nach Niedersachsen zu den Aktionstagen gegen die Tierindustrie. Und auch zurück!

Datum, Uhrzeit und weitere Stopps
Berlin:
Los geht’s am 23.09 um 10 Uhr. Zurück fährt der Bus am 28.09 um 11 Uhr vom Camp. Abfahrtsort gibt’s bei Anmeldung.

Weitere Stopps:
Es ist möglich, weiter Stopps anzufahren. Diese wären Magdeburg, Bremen oder Hannover. Wenn ihr dort zu- oder aussteigen wollt, meldet euch so bald wie möglich an! Dann versuchen wir das möglich zu machen.

Anmeldung
Wenn ihr dabei sein wollt, schreibt uns gerne eine E-Mail an:
berlin-solibus@gemeinsam-gegen-die-tierindustrie.org
(PGP Key hier: https://keys.openpgp.org/vks/v1/by-fingerprint/0F130E3D790F6ED1661026A406632A06944DFB09)

Es gibt 49 Plätze für Mitfahrer*innen. Der Bus ist barrierefrei mit Lift (1x Rollstuhlplatz fest, weitere mit umsetzen möglich). Es gibt Kontaktpersonen im Bus.
Es ist möglich, auch nur Hin oder auch nur Zurück mitzufahren. Aufgrund der Planung wäre es aber wichtig, wenn ihr uns das schon vorab mitteilen könnt.

Und ganz wichtig:
Wenn ihr euch angemeldet habt, dann aber doch nicht kommen könnt, sagt ab!
Sonst müssen Plätze leer bleiben und Leute die mitwollen können nicht mitfahren.

Geld
Ja, es ist ein Solibus. Das heißt aber nicht, dass das Solibus Kollektiv keine Kosten für so den Bus hat.
Spendenempfehlung ist 10 bis 25 € pro Fahrt. Es ist oft der Fall, dass manche Plätze leer bleiben oder dass es anderen Mitfahrer*innen nicht möglich ist, so viel zu zahlen.
Daher wäre es sehr nice, nach dem Prinzip ‚Wer hat der*die gibt‘ zu verfahren.

Das Geld bringt ihr bitte Bar zur Abfahrt mit.
Schreibt uns bitte bei der Anmeldung, was ihr zahlen wollt, damit wir schon mal grob einschätzen können, was zusammenkommt.

Reisegepäck
Auf Grund der beschränkten Transportmöglichkeiten bitte wir euch darauf zu achten, wieviel ‚Zeug‘ ihr einpackt.
Solltet ihr mehr Material, als einen normalen Reiserucksack dabei haben, beispielsweise große Banner, Aktionsmaterial oder Geräte fürs Camp, so meldet uns das bitte vorher an.
Verzichtet bitte zum Wohle aller, wenn möglich, auf illegallisierte Drogen, Aktionsgegenstände oder sonstige Materialien.

Corona
Wir bitten euch während der Fahrt einen medizinischen Mundschutz oder eine FFP2 Maske zu tragen. Wir fänden es zudem wunderbar, wenn alle Menschen, noch vor der Fahrt, einen Selbsttest machen könnten. So könnt ihr alle dazu beitragen, die Sicherheit vor ungewünschten Corona Übertragungen und damit einher gehenden Unannehmlichkeiten, auch im Camp, zu minimieren. Desinfektionsmittel wird im Bus und auch im Camp bereit gestellt.
Solltet ihr Krankheitssymptome haben, appellieren wir an euch, gewissenhaft zu handeln und wenn ihr unsicher seid, zu Hause zu bleiben und abzusagen.

Wir freuen uns darauf, euch bald zu sehen!

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The Solibus will take us from Berlin to Lower Saxony to the action days against the animal industry. And also back!​​​​​​​

Date, time and further stops

Berlin:
We will depart from Berlin on 23d of September at 10 AM. The bus will return from the camp to Berlin on 28th of September at 11 AM .
Departure location is available upon registration.

Further stops:
It’s possible to stop at other destinations. These are Magdeburg, Bremen or Hannover. If you want to get on the bus at one of thes cities let us know as soon as possible! We will try to make it happen.

Registration
If you want to join us, please send us an e-mail to:
berlin-solibus@gemeinsam-gegen-die-tierindustrie.org
(PGP Key here: https://keys.openpgp.org/vks/v1/by-fingerprint/0F130E3D790F6ED1661026A406632A06944DFB09)

There are 49 seats for passengers. The bus is barrier-free with lift (1x wheelchair place fixed, more possible with transfer). There are contact persons in the bus.
It is possible to travel one-way or roundtrip. Due to the planning, it would be important if you can let us know in advance.

And very important:
If you have registered, but then can not come, cancel!
Otherwise seats will be empty and people who want to come will not be able to.

Money
Yes, it is a Solibus. But that doesn’t mean that the Solibus Collective has no costs.
We want to cover these costs as good as possible,
Therefore our recommendation would be to pay 10 to 25€ per trip. It is often the case that some seats remain empty or that other passengers are not able to pay that much.
Therefore, please be generous if it’s possible for you.

Please bring the money in cash to the departure.
Please let us know how much you want to pay when you register, so we can have a rough idea of how much you will have to pay.

Luggage
Due to the limited transport possibilities we ask you to pay attention to how much ’stuff‘ you pack.
If you have more material than a normal backpack, for example big banners, action material or equipment for the camp, please let us know in advance.
For the good of all, please refrain from taking illegal drugs, action items or other materials if possible.

Corona
We ask you to wear a medical mask or a FFP2 mask during the trip.
We would also appreciate it if all people could take a self-test before the ride. This way, you can all help minimize the safety from unwanted Corona transmissions and associated inconveniences, including at camp. Disinfectant will be provided on the bus and also at camp.
If you have any COVID symptoms, we appeal to you to act conscientiously and if you are unsure, to stay home and cancel your ticket.

Looking forward to seeing you soon!

Aktuelle Infoveranstaltungen

Aktuell sind eine Reihe von Infoveranstaltungen zu den Aktionstagen gegen die Tierindustrie geplant. Wenn ihr Infoveranstaltungen in eurer Stadt durchführen wollt, kontaktiert gern unsere Mobi-AG (PGP). Wir unterstützen Euch gern, bei Bedarf kommen wir auch vorbei, um Vorträge oder Kurzinputs zu geben!

📅 Aktuelle Termine:

30.08. 19 Uhr: Regensburg, LiZE

31.08. 20 Uhr: Würzburg, MiezeKoze

01.09. 20 Uhr: München, Wagenplatz Stattpark Olga

03.09. 17 Uhr: Rosenheim, Z-Linkes Zentrum

03.09. 14 Uhr: Oldenburg, Info-Cafe, Alhambra

04.09. Berlin:
13:30 Uhr: Aktionstraining Regenbogenfabrik
17:00 Uhr: Info-Vortrag – Regenbogenfabrik

05.09. 18:00 Uhr: Mainz, Haus Mainusch

08.09. 20 Uhr: Schwenningen, Linkes Zentrum

11.09. 19 Uhr: Landshut, Infoladen Landshut

17.09. 19 Uhr: Stuttgart, Linkes Zentrum Lilo Herrmann

Aktionstraining und Info-Vortrag am 04.09 in Berlin

Ihr wollt mehr über unseren Protest wissen und gut vorbereitet in Aktion gehen?
Am 4.9. gibt es ein Aktionstraining und einen Mobi-Vortrag in Berlin.

Wo: Regenbogenfabrik – Lausitzer Straße 21a, 10999 Berlin-Kreuzberg

13:30 – 16:30 Aktionstraining mit Skills for Action

17:00 – 18:00 Vortrag – Wer sind Gemeinsam gegen die Tierindustrie und was geht im Oldenburger Land?

Bitte meldet euch via berlinbrandenburg@gemeinsam-gegen-die-tierindustrie.org für das Aktionstraining an. Zum Vortrag könnt ihr auch spontan ohne Anmeldung kommen. Bitte seid pünktlich 😉 Wir bitten euch außerdem, vor der Veranstaltung einen Schnelltest zu machen. Bei gutem Wetter sind wir draußen.

Podcast-Sonderfolge zu den Aktionstagen

Wir haben eine kurze Sonderfolge zu den Aktionstagen für euch produziert.
Hört mal rein. Und dann kommt mit uns ins Oldenburger Land zu unseren Aktionstagen vom 23. bis 27. September! Wir erstreiten einen Ausstieg aus der Tierindustrie und eine solidarische und ökolgische Agrarwende.

Unsere Podcasts findet ihr auf unserer Webseite, bei funkwhale, Spotify und in den gängigen Podcatchern. Viel Spaß beim Hören! Wir freuen uns über euer Feedback. Schreibt uns an: podcast@gemeinsam-gegen-die-tierindustrie.org

Kundgebung zum Prozess gegen Aktivist*in

Update:

Aufruf!!!

Für Freitag 12. August hat das Gericht Fritzlar einen Ortstermin bei Plukon, Besser Str. 45, angesetzt.
Hierzu haben wir eine Versammlung angemeldet, juhu!

Somit haben wir am Freitag nochmal die Chance, dem Gericht zu zeigen, dass eigentlich Plukon auf der Anklagebank sitzen muss, nicht die Aktivist*in, welche auf die Missstände hinweist.

Kommt zahlreich, bunt und mit euren Bannern und Schildern.
Die Versammlung beginnt um 9 Uhr, die Ortsbegehung um 10Uhr.

Wir freuen uns auf euch!

Verhandlung: Dienstag 9.8. um 13 Uhr, Amtsgericht Fritzlar (Am Hospital 15, 34560 Fritzlar, Saal 101),

Kundgebung: 12 Uhr vor dem Amtsgericht Fritzlar

Nach der Blockade der Hühner-Schlachtfabrik Plukon in Gudensberg steht ein*e Aktivist*in am 09.08.2022 in Fritzlar vor Gericht. Das Engagement der angeklagten Person gegen das durch Unternehmen wie Plukon ausgelöste Tierleid, globale Ungerechtigkeit und die katastrophalen Folgen fürs Klima wird von den Behörden als Nötigung ausgelegt. Das Bündnis „Gemeinsam gegen die Tierindustrie“ veranstaltet daher am 09.08.2022 um 12 Uhr eine Kundgebung (Parkplatz vorm Alten Turm, Am Hospital 4, Fritzlar) in Solidarität mit der Aktivist*in. Kommt zum Gericht in Fritzlar und lasst uns zusammen zeigen, dass wir uns nicht von staatlichen Repressionen einschüchtern lassen!

Die angeklagte Person ruft zudem zu einer Versammlung von 9 Uhr -11 Uhr am am selben Tag direkt im Vorfeld der Verhandlung bei Plukon in Gudensberg (Besser Straße 45) auf, um auch dem Konzern zu zeigen, dass wir unseren Protest nicht einstellen werden. Denn das eigentliche Unrecht wird von Plukon verursacht, die in Gudensberg täglich 130.000 Hühner töten, Arbeiter*innen ausbeuten und maßgeblich dafür mitverantwortlich sind, dass über die Hälfte des produzierten Getreides an sog. „Nutz-„Tiere verfüttert wird, anstatt Menschen zu ernähren. Lasst uns also den Fokus wieder zurück auf Unternehmen wie Plukon und ihre zerstörerischen Geschäfte verschieben und für eine gerechtere Welt kämpfen!