Prozess wegen der Schlachthofblockade in Düren vertagt

Wieder einmal wurde der Prozess vor dem Amtsgericht Essen nach kurzer Zeit ausgesetzt. Diesmal weil der Angeklagte einen Befangenheitsantrag gegen den Richter stellte. Der nächste Prozesstermin ist der 16.12. um 9. uhr.

Gemeinsam mit 20 weiteren Aktivist*innen nahmen wir an der Solidaritätskundgebung vor dem Gerichtsgebäude teil und verlasen eine Grußbotschaft. Diese endete mit den folgenden Worten:

„Solange es Schlachtfabriken gibt werden wir sie blockieren. Bis sie uns allen gehören und dort nicht mehr Tiere getötet sondern Pflanzen verarbeitet werden“

Hintergrund: https://www.welt.de/regionales/nrw/article193032779/Polizeieinsatz-Tierschuetzer-besetzen-Schlachthof-in-Dueren.html

Aufruf zur solidarischen Prozessbegleitung 2. Versuch

Mittwoch: 25.11. | Kundgebung: 8 Uhr | Prozess: 9 Uhr | Amtsgericht Essen Zweigstraße 52

Ohne Solidarität geht es nicht. Daher teilen wir an dieser Stelle den Aufruf zur Prozess-Unterstützung des Solidaritätskreises.

Nachdem der erste Termin der Hauptverhandlung wegen einer Ausstehenden Entscheidung des Beschwerdegerichts ausgesetzt wurde, fängt diesesmal der Prozess wirklich an – oder auch nicht?!


In der Zeit des Lock-Downs mal schnell politische Prozesse abwimmeln zu wollen , kennen wir ja schon zu genüge. Doch die Öffentlichkeit die der Prozess/die Thematik braucht lassen wir uns nicht nehmen. Kommt vorbei, haltet Abstand. Fordert euer Recht ein, den Prozess zu beobachten.

Am 06. Mai 2019 besetzte eine autonome Gruppe von 32 Menschen einen Schlachthof in Düren. Nun, über ein Jahr später, ist einer der Aktivisten wegen Hausfriedensbruch angeklagt und soll am 25. November vor dem Amtsgericht Essen erscheinen.

Die Besetzer*innen waren größtenteils Aktive der Klimagerechtigkeits- und der Tierbefreiungsbewegung. Motivation der Gruppe war es, nicht nur auf die Missstände in diesem konkreten Schlachthof, sondern auf die strukturellen Probleme der Tierausbeutung als Ganzes aufmerksam zu machen. Sowohl Menschen als auch andere Tiere werden in diesem Profit-orientiertem System auf Produkte reduziert, ausgebeutet und getötet. Die Fleischindustrie trägt zudem durch den hohen Energie- und Wasserverbrauch einen erheblichen Teil zur Klimakrise bei.

Wie die einzelnen Zahnräder des Systems ineinander greifen zeigt sich auch daran, wie bei der Aktion vor Ort die Polizei, durch ihre gewaltsame Räumung der Blockade, und die Justiz, durch das Verteilen von weiteren Strafen, die Interessen von Konzernen statt die von Menschen und anderen Lebewesen schützen.

Doch Solidarität ist unsere Waffe gegen eure Repression! Daher möchten wir uns am 25. November ab 8 Uhr vor dem Amtsgericht Essen versammeln, den Angeklagten unterstützen und auf die vielen Probleme, die mit Tierausbeutung einhergehen, aufmerksam machen. Wir werden weiterhin für eine Welt kämpfen, in der jedes Lebewesen in Freiheit leben kann.

No justice, no peace!

Online Vortrag: Shut Down Tierindustrie

Am Freitag um 19.00 Uhr sind zwei Aktivist*innen von uns mit einem Online-Vortrag bei den „Nachhaltigkeitswochen des Nordens“ dabei.

Aus dem Ankündigungstext:

„In ihrem Vortrag informieren sie darüber, welche Probleme die Tierindustrie verursacht und wie Änderungen bewirkt werden können. Jede*r kennt die Bilder aus Kinderbüchern auf denen sich Hühner, Rinder und Schweine in einer kleinbäuerlichen Idylle tummeln. Tatsächlich machen diese kleinbäuerlichen Strukturen nur einen winzigen Marktanteil aus, denn es handelt sich bei der Tierindustrie um eine globalisierte und hochspezialisierte Industrie, deren Umsätze vor allem durch Futtermittelimporte aus Monokulturen, EU-Subventionen, Mega Fabriken und Schlachtbetrieb im Akkord generiert wird. In einem 1 Stündigen Vortrag werden wir über den Komplex der Tierindustrie berichten und den Widerstand dagegen beleuchten. Anschließend gibt es die die Möglichkeit über die im Vortrag aufgekommenen Fragen und Gedanken zu diskutieren.“

Anmelden könnt ihr euch auf der folgenden Webseite: https://www.nachhaltigkeitswochen-norden.de/events/shut-down-tierindustrie

Offener Brief an die Regierungsfraktionen: Keine Verwässerung der Gesetzesinitiative zur Fleischindustrie!

Zusammen mit Vertreter*innen aus Gewerkschaften, Kirchen, Umweltschutzorganisationen und Wissenschaftlichen Einrichtungen haben wir einen offenen Brief an die Regierungsfraktionen geschrieben.

Den Brief mit allen Unterzeichner*innen findet ihr unter: https://www.labournet.de/wp-content/uploads/2020/11/fleischgesetz-offenerbrief.pdf

Am 29. Oktober sollte der Deutsche Bundestag in letzter Lesung den Entwurf der Bundesregierung für das Arbeitsschutzkontrollgesetz in der Fleischindustrie verabschieden. Auf Druck von Teilen der CDU/CSU wurde die Abstimmung nun verschoben. Die Gegner*innen des Gesetzesentwurfs wollen unter anderem das geplante Verbot von Leiharbeit verhindern.

Kaum sind die skandalösen Arbeitsbedingungen und die Masseninfektionen in der Fleischindustrie etwas aus der öffentlichen Wahrnehmung verschwunden, greift die Fleischindustrie-Lobby wieder an: Was während der 1. Lesung noch als Konsens aller Parteien erschien (außer der AFD), ist nun plötzlich umstritten.

Dabei sind es nicht nur Subunternehmen, sondern auch Zeitarbeitsfirmen, die in den vergangenen Jahren für zahllose Überschreitungen von Normen und Gesetzen standen: extrem lange Arbeitszeiten, Lohnbetrug, miserable Wohn- und Lebensverhältnisse, willkürliche Entlassungen. Die Masseninfektionen mit dem COVID-19-Virus sind nur der letzte Ausdruck dieser Misere.

Werkverträge und Leiharbeit in der Fleischbranche müssen endlich abgeschafft werden. Und auch die Ausbeutung von Beschäftigen in anderen Branchen muss endlich Konsequenzen haben, vom Paketdienstleister bis zur Landwirtschaft! Der Gesetzesentwurf ist ein Anfang:

Wir fordern die Bundesregierung auf, das geplante Arbeitsschutzkontrollgesetz nicht zu verwässern!

Aufruf zur Unterstützung für weitere Aktionen


Nachdem wir alle Ausgeschlafen und uns von der Aktion erholt haben, blicken wir sehr zufrieden auf den vergangenen Montag. Unser Dank geht an alle die unsere Blockade unterstützt haben. Viele von euch haben mit uns mitgefiebert und Solidarität mit den Blockierer*innen geäußert. Um einen Ausstieg aus der Tierindustrie tatsächlich zu erreichen, bedarf es allerdings viele weitere Schritte. In den nächsten Wochen und Monaten werden wir an den Planungen weiterer Aktion arbeiten. Hierfür brauchen wir eure Unterstützung.

#Mach mit
Wir als Bündnis freuen uns über weitere Mitstreiter*innen. Auch wenn du dir noch nicht so recht vorstellen kannst, welche Aufgaben dir liegen könnten, du aber ganz einfach Bock und Zeit hast mitzumachen, dann melde dich bei uns und mach mit:
mail (at) gemeinsam-gegen-die-tierindustrie.org

#Spenden
Um diese Arbeit leisten zu können, brauchen wir auch finanzielle Unterstützung. Zusätzlich zu dem Material und den Fahrtkossten der Aktivist*innen müssen wir leider auch mit Repressionskosten rechnen.
Wenn ihr uns finanziell unterstützen wollt und könnt, spendet bitte an folgendes Konto:
Konto: Spenden und Aktionen
IBAN: DE29 5139 0000 0092 8818 06
BIC: VBMHDE5F
Bank: Volksbank Mittelhessen Betreff: Gegen Tierindustrie (unbedingt mit angeben)

#Newsletter
Wenn ihr regelmäßig über unsere offenen Treffen, Aktionen und Podcasts informiert werden wollt, tragt euch gerne in unseren E-Mail Newsletter ein. Schreibt einfach eine Mail mit dem Betreff Newsletter an: mail (at) gemeinsam-gegen-die-tierindustrie.org

Auseinandersetzung mit Landwirt*innen bei der Blockade – kurze Stellungnahme

Wir haben gestern die Schlachtfabrik von Tönnies in Kellinghusen für zehn Stunden erfolgreich blockiert. Mit dieser Aktion haben wir ein starkes Zeichen gegen die Tierindustrie gesetzt – eine Industrie, die maßgeblich zum Klimawandel beiträgt, enormes Tierleid produziert, auf extreme Ausbeutung der Arbeiter*innen setzt und in vielen Teilen der Welt Grundnahrungsmittel und Zugang zu Land verteuert, und dabei Rekordumsätze und Wachstumsraten verzeichnet.

Am Rande unserer Aktion kam es zu einer spontanen Versammlung von Landwirt*innen. Dazu aufgerufen wurde in einem Video mit folgenden Worten: „Berufskollegen, ich fordere euch auf: Kämpft jetzt für eure Betriebe und für eure Familien. Liebe Polizei, wir sind nicht eure Feinde. Macht um 11 Uhr Pause und wir regeln das. Nehmt Vorschlaghammer, Akkuflex und Bolzenschneider mit und dann stehen wir zusammen und dann lassen wir uns das nicht gefallen und dann ist endlich mal gut in dieser Bananenrepublik. Die Polizei guckt bloß zu, ist machtlos, sie dürfen ja keine Leute verletzen. So geht es nicht weiter.“ (Link zum Video)

In der aufgeheizten Situation später kam es leider zu folgender Aussage von einer Aktivistin bei unserer Aktion:

„Diese Tierquälerei verursacht ihr. Ihr kastriert Ferkel betäubungslos. Ihr schneidet denen die Hoden raus. Ihr schneidet die Zähne ab. Ihr kürzt die Schwänze. Ihr seid keine Menschen für mich.“

An dieser Stelle sei gesagt, dass wir als Bündnis „Gemeinsam gegen die Tierindustrie“ selbstverständlich Tierhalter*innen nicht das Menschsein absprechen. Wir sind froh darüber, dass es am Rande der Aktion auch konstruktive und gute Gespräche zwischen Vertreter*innen beider Seiten gab. Gleichzeitig kritisieren wir natürlich die beschriebenen gewaltsamen Praktiken gegen Tiere entschieden.

Vielfach haben die Schweinehalter, die sich gestern in Kellinghusen versammelt hatten, ihre Situation deutlich gemacht. Die zahlreichen Corona-Infektionen führen dazu, dass Schlachthöfe schließen müssen oder mit verringerter Kapazität laufen. So entsteht in den Betrieben ein „Schweinestau“. Zugleich breitet sich die Schweinepest weiter aus und ruiniert das Exportgeschäft.

Liebe Schweinehalter: Wir sind die falsche Adresse für euren Protest. Es ist das kapitalistische Wirtschaftsmodell, das wenige Menschen reich macht und vielen Schaden zufügt. Es sind die Konzerne wie Tönnies, die Bäuer*innen in den Ruin treiben. Sie haben ein krisenanfälliges Geschäftsmodell entwickelt, das auf Importe von Futtermitteln und auf Exporte von Fleisch angewiesen ist. Sie sind nicht in der Lage, ihre Arbeiter*innen vor der Infektion mit Corona zu schützen. Es ist Tönnies, der in der jetzigen Situation nicht für die Versorgung der Schweine aufkommt und euch auch nicht finanziell unter die Arme greift. Und das, obwohl allein sein Privatvermögen um ein Vielfaches höher als das von euch allen zusammen sein dürfte.

Angesichts der immer bedrohlicher werdenden Klimakrise, des enormen Tierleids und der extremen Ausbeutung der Arbeiter*innen in den Fleischbetrieben – und auch angesichts der Existenzkrisen immer mehr Tierhalter*innen – ist ein Ausstieg aus der Tierindustrie und die Entmachtung der Agrarkonzerne unerlässlich. Mit unseren Kampf für eine gerechte und ökologische Agrarwende stehen wir an der Seite vieler Bäuer*innen, die überall auf der Welt für die Interessen der globalisierten Agrarkonzerne vertrieben und verdrängt werden. Wir streiten für ein Ende der Tierindustrie. Wir stellen uns dabei nicht gegen Bäuer*innen, auch nicht gegen Tierhalter*innen per se. Wir fordern, dass ihnen der Ausstieg aus dieser Industrie und zukunftsfähige Alternativen ermöglicht werden, zum Beispiel durch Entschädigungsprogramme. Wir sind an einem Austausch über Lösungen und Schritte hin zu einer solidarischen Transformation interessiert. Aber bitte ohne Gewaltandrohungen und Hassnachrichten, die wir im Kontext der Blockadeaktion leider vermehrt von Landwirt*innen erhalten haben.

Tear down Tönnies: Aktueller Stand von Tönnies Schadensersatzforderungen

Bereits im August organisierten wir eine Demonstration in Solidarität mit den, von Repression betroffenen, Aktivist*innen von Tear down Tönnies. Mittlerweile haben mehrere Gerichte Klage gegen einige der Aktivist*innen erhoben. Allerdings will Tönnies jetzt nur noch die Hälfte der Kosten haben. Ein erster Teil Erfolg. Nun gilt es den Protest weiter aufrechtzuerhalten und Tönnies von sämtlichen Geldforderungen abzubringen.

– Ein Gastbeitrag von Tear down Tönnies –

#Hintergrund
Im August haben wir veröffentlicht das, dass Skandalunternehmen Tönnies versucht über 40.000 € von Aktivist*innen der Aktionsgruppe tear down Tönnies, einzutreiben. Dieses haben im Oktober vergangenen Jahres die Tönnies-Schlachtfabrik in Kellinghusen für einige Stunden erfolgreich blockiert. Der Veröffentlichung folgte eine Welle der Solidarität. Viele Akteur*innen aus der Tierbefreiungs-, Klimagerechtigkeits- Arbeitsrechtsbewegung sowie lokale Bürgerinitiativen sicherten uns ihre Solidarität zu. Das Bündnis Gemeinsam gegen die Tierindustrie organisierte eine großartige Solidaritätsdemo in Kellinghusen und viele Menschen waren bereit uns große und kleine Geldspenden zukommen zulassen.

#Tönnies geht vor Gericht
Mittlerweile hat Tönnies eine Klage bei den Landgerichten an Wohnorten von mehreren Aktivist*innen in Kiel, Lübeck, Ingolstadt und Berlin erhoben. In der Klage verzichtet Tönnies, erstmal unter Vorbehalt, auf den entgangenen Gewinn. Wahrscheinlich weil sie bereits selber eingesehen haben, das diese Forderung juristisch nicht durchsetzbar ist. Weiterhin werden die Kosten für Aufstallung und Wartezeiten in Höhe von 18.329,11 Euro in Rechnung gestellt. Hinzukommen kommen noch die Kosten des Rechtsstreits.

#Strafbefehl vom Amtsgericht Itzehoe
Ein Aktivist hat einen Strafbefehl wegen Hausfriedensbruch in Höhe von 70 Tagessätzen vom Amtsgericht Itzehoe erhalten. Gegen diesen legte er Widerspruch ein.

Wir werden uns von der Schadensersatzforderung und dem Strafverfahren durch Tönnies nicht einschüchtern lassen. Unser Protest geht weiter. Wir freuen uns auf die juristische Auseinandersetzung mit der Firma.
Gegenstand des Verfahrens wird auch sein wer hier wem Schadensersatz zu leisten hat. Wir der Firma Tönnies? Oder die Firma Tönnies den Tieren die in den Betrieben Angst, Gewalt und den Tod erfahren haben? Den Arbeiter*innen die in den Betrieben ausgebeutet werden, einen gesundheitlichen Schaden erlitten haben? Den Menschen und Tieren die vom Klimawandel betroffen sind? Den Menschen und Tieren die von der Umweltzerstörung durch die Tierproduktion betroffen sind?

Für diesen Prozess brauchen wir weiterhin Eure solidarische Unterstützung. Wir freuen uns über jede Unterstützung ob Spende, Soli-Aktion, Begleitung der Prozesse oder die Verbreitung unseres Spendenaufrufs.
Aktuelle Informatioen findet ihr unter: https://teardowntoennies.noblogs.org/
Kontakt zu uns aufnehmen könnt ihr: teardowntoennies@riseup.net

Spendenkonto:
Empfänger: VusEumUmseP e.V. IBAN: DE30 8306 5408 0004 0613 81
BIC: GENODEF1SLR[WICHTIG!] Betreff: TDT2110
Bitcoin Adresse: 1HRszUVJGwzuC5oGhaCQutF9Fk1548e7iX

Aufruf zur solidarischen Prozessbegleitung

09.11.2020 | ab 10:00 Uhr Kundgebung | 11:30 Prozess | Zweigertstr. 52,
Essen

Ohne Solidarität geht es nicht. Daher teilen wir an dieser Stelle den Aufruf zur Prozess-Unterstützung des Solidaritätskreises.

Am 06. Mai 2019 besetzte eine autonome Gruppe von 32 Menschen einen Schlachthof in Düren. Nun, über ein Jahr später, ist einer der Aktivisten wegen Hausfriedensbruch angeklagt und soll am 09. November vor dem Amtsgericht Essen erscheinen. Die Besetzer*innen waren größtenteils Aktive der Klimagerechtigkeits- und der Tierbefreiungsbewegung.

Motivation der Gruppe war es, nicht nur auf die Missstände in diesem konkreten Schlachthof, sondern auf die strukturellen Probleme der Tierausbeutung als Ganzes aufmerksam zu machen. Sowohl Menschen als auch andere Tiere werden in diesem Profit orientiertem System auf Produkte reduziert, ausgebeutet und getötet. Die Fleischindustrie trägt zudem durch den hohen Energie- und Wasserverbrauch einen erheblichen Teil zur Klimakrise bei. Wie die einzelnen Zahnräder des Systems ineinander greifen zeigt sich auch daran, wie bei der Aktion vor Ort die Polizei, durch ihre gewaltsame Räumung der Blockade, und die Justiz, durch das Verteilen von weiteren Strafen, die Interessen von Konzernen statt die von Menschen und anderen Lebewesen schützen.

Doch Solidarität ist unsere Waffe gegen eure Repression! Daher möchten wir uns am 09. November ab 10 Uhr vor dem Amtsgericht Essen versammeln, den Angeklagten unterstützen und auf die vielen Probleme, die mit Tierausbeutung einhergehen, aufmerksam machen. Wir werden weiterhin für eine Welt kämpfen, in der jedes Lebewesen in Freiheit leben kann.