Verzögerungstaktik der Behörden – wir lassen uns nicht einschüchtern!

Die Behörden im Kreis Vechta in Niedersachsen versuchen unser Protestcamp gegen PHW/Wiesenhof zu verhindern. Alle von uns vorgeschlagenen Flächen für das geplante Camp werden zur Zeit abgelehnt. Dabei ist unsere Veranstaltung vom Grundrecht auf Versammlung geschützt.

Wir werten das als Angriff auf die Versammlungsfreiheit – und werden uns nicht aufhalten lassen! In jedem Fall wird unser Camp stattfinden. Aktuelle Informationen zum Camport findet ihr hier.

Wir haben über Monate das Camp vorbereitet und frühzeitig angemeldet. Alles steht bereit, wir haben ein Hygienekonzept ausgearbeitet. Die mangelnde Planungssicherheit, die die Behörden in Vechta provozieren, ist nicht zuletzt im Hinblick auf den Infektionsschutz nicht hinnehmbar!

Deshalb: Jetzt erst recht: Mobilisiert zum Camp, unterzeichnet unseren Aufruf, skandalisiert mit uns die unverschämte Taktik der lokalen Behörden und vor allem: Kommt zum Camp und demonstriert mit uns für eine andere Landwirtschaft!


Lest hier ist unsere Pressemitteilung dazu.

Share-Pics für Social Media verfügbar

Ihr wollt für unser Camp und unsere Aktion mobilisieren? Teilt unsere Share-Pics über eure Social-Media-Kanäle. Unter Material haben wir einge für euch zusammengestellt. Auch Hintergrundinformationen zu PHW/Wiesenhof, unserem Aktionsziel, findet ihr dort. Schaut rein!

Ihr wollt sogar offline noch schnell ein paar Plakate fürs Camp in eurer Stadt oder Region aufhängen? Dann schreibt uns gern eine Mail und wir schicken euch welche zu.

Schon gewusst?: Wir haben auch einen Telegram-Kanal, über den wir euch auf dem Laufenden halten.

Solibus fährt von Berlin zum Camp und zurück! Jetzt anmelden!

Hallo ihr lieben aktiven Menschen,

der Solibus fährt uns von Berlin nach Niedersachsen zu Camp und Massenaktion vom Bündnis „Gemeinsam gegen die Tierindustrie. Und auch zurück!

Datum und Uhrzeit
Los geht’s am Dienstag, 13. Juli, um 10 Uhr. Zurück fährt der Bus am Samstag, 17. Juli, um 12 Uhr vom Camp. Abfahrtsort gibt’s bei Anmeldung.

Anmeldung
Wenn ihr dabei sein wollt, schreibt uns gerne eine E-Mail an:
berlin-solibus@gemeinsam-gegen-die-tierindustrie.org
(PGP Key hier: http://keys.gnupg.net/pks/lookup?op=get&search=0x06632A06944DFB09)

Es gibt 49 Plätze für Mitfahrer*innen. Der Bus ist barrierefrei mit Lift (1x Rollstuhlplatz fest, weitere mit umsetzen möglich). Es gibt Kontaktpersonen im Bus.
Es ist möglich, auch nur Hin oder auch nur Zurück mitzufahren. Aufgrund der Planung wäre es aber wichtig, wenn ihr uns das schon vorab mitteilen könnt.

Und ganz wichtig:
Wenn ihr euch angemeldet habt, dann aber doch nicht kommen könnt, sagt ab!
Sonst müssen Plätze leer bleiben und Leute die mitwollen können nicht mitfahren.

Geld
Ja, es ist ein Solibus. Das heißt aber nicht, dass das Solibus-Kollektiv keine Kosten für den Bus hat.
Diese wollen wir möglichst ordentlich decken und daher sollten wir schauen, dass insgesamt mindestens 1.000 € für den Bus zusammenkommen.
Wir wollen aber auch, dass ihr mitfahren könnt, wenn ihr gar keine Kohle habt.
Daher wäre unsere Empfehlung 15 € pro Fahrt zu entrichten. Der Solibeitrag wäre 20 €
Bei 10 € wären die Kosten bei einem vollen Bus fast gedeckt. Es ist aber oft der Fall, dass manche Plätze leer bleiben oder dass es anderen Mitfahrer*innen nicht möglich ist, so viel zu zahlen.
Daher wäre es sehr nice, nach dem Prinzip ‚Wer hat der*die gibt‘ zu verfahren.

Das Geld bringt ihr bitte Bar zur Abfahrt mit.
Schreibt uns bitte bei der Anmeldung, was ihr zahlen wollt, damit wir schon mal grob einschätzen können, was zusammenkommt.

Reisegepäck
Auf Grund der beschränkten Transportmöglichkeiten bitte wir euch darauf zu achten, wieviel ‚Zeug‘ ihr einpackt.
Solltet ihr mehr Material, als einen normalen Reiserucksack dabei haben, beispielsweise große Banner, Aktionsmaterial oder Geräte fürs Camp, so meldet uns das bitte vorher an.
Verzichtet bitte zum Wohle aller, wenn möglich, auf illegallisierte Drogen, Aktionsgegenstände oder sonstige Materialien.

Corona
Auch wenn der Inzidenzwert derzeit sinkt und wir mit einer Lockerung der Corona-Maßnahmen rechnen, bitten wir euch während der Fahrt einen medizinischen Mundschutz oder eine FFP2 Maske zu tragen.
Wir fänden es zudem wunderbar, wenn alle Menschen, noch vor der Fahrt, einen Selbsttest machen könnten. So könnt ihr alle dazu beitragen, die Sicherheit vor ungewünschten Corona Übertragungen und damit einher gehenden Unannehmlichkeiten, auch im Camp, zu minimieren. Desinfektionsmittel wird im Bus und auch im Camp bereit gestellt.
Solltet ihr Krankheitssymptome haben, appellieren wir an euch, gewissenhaft zu handeln und wenn ihr unsicher seid, zu Hause zu bleiben und abzusagen.

Wir freuen uns darauf, dich im Bus und auf dem Camp zu sehen!

Großrazzia bei Wiesenhof in Möckern

Seit Jahren steht der Geflügelfleischkonzern Wiesenhof (PHW-Gruppe) aufgrund ausbeuterischer Arbeitsverhältnisse in der Kritik. Am Dienstag (15.06.) kam es erneut zu einer Großrazzia in mehreren Bundesländern. 100 Beamte von Bundespolizei und Zoll durchsuchen den Großschlachthof #Möckern (Sachsen-Anhalt).

In der Fleischindustrie ist es seit Jahren Praxis ausländische Beschäftigte unter falschen Angaben in den Schlachtfabriken zu Billiglöhnen schuften zu lassen. Erst im September 2020 durchsuchten Behörden den Tönnies-Schlachthof in Weißenfels. Bundespolizei und Zoll ermitteln im aktuellen Fall wegen Einschleusung, Urkundenfälschung und Schwarzarbeit gegen Wiesenhof.

Die Fleischkonzerne schieben die Verantwortung für die unzumutbaren Zustände auf Vertrags- und Leiharbeitsfirmen oder die prekär beschäftigten Arbeiter*innen ab. Doch die Verantwortlichen sitzen in den Konzernzentralen von Wiesenhof, Tönnies und Co.

Wir sagen: Schluss mit der Ausbeutung! #WiesenhofStoppen! #PHW_Ade!

Kommt vom 12.-17. Juli zum Aktionscamp gegen die Tierindustrie und zu den Aktionen gegen die Wiesenhof-Zentrale in Rechterfeld im Landkreis Vechta.

Artikel der Magdeburger Volkstimme: https://www.volksstimme.de/lokal/burg/grossrazzia-in-mockern-3187663

Aufruf Massenaktion gegen PHW-Wiesenhof: https://gemeinsam-gegen-die-tierindustrie.org/massenaktion

Infos zum Aktionscamp (12.-17. Juli): https://gemeinsam-gegen-die-tierindustrie.org/aktionscamp-juli-2021

Demo gegen Fleischkonzern Vion in Bad Bramstedt

Am Samstag, den 29.05.2021 demonstrierten wir zusammen mit vielen weiteren Gruppen und Initiativen in Bad Bramstedt bei Hamburg gegen den dort ansässigen Vion-Schlachthof. Jede Woche werden hier bis zu 3200 Rinder geschlachtet. Rund 150 Demonstrierende zogen lautstark und entschlossen durch die Innenstadt von Bad Bramstedt und vor die Tore des Unternehmens und forderten die Schließung des Schlachthofes. Vion ist einer der größten Fleischproduzenten in Deutschland.

Auch unsere befreundete Kampagne Sluit Vion, die sich vor allem am Hauptsitz des Unternehmens im niederländischen Boxtel engagiert, war mit einem Redebeitrag dabei. Inhaltliche Beiträge zu den Themen Klimafolgen der Tierproduktion, Repression gegen Aktivist*innen, Arbeitsbedingungen in und Tierausbeutung für die Fleischindustrie wurden u.a. von der Gruppe Tear Down Tönnies, Ariwa Hamburg und der FAU Hamburg gehalten. Eine Übersetzerin schilderte vor dem Schlachthof eindrücklich die schwierige Lage der oft prekär Beschäftigten Mitarbeiter*innen des Unternehmens, die sie begleitet und in der Durchsetzung ihrer Rechte unterstützt.

Aufruf zur Demo: https://gemeinsam-gegen-die-tierindustrie.org/demo-vion/

Camp und Aktion rücken näher – Mobi läuft auf vollen Touren

Noch weniger als 2 Monate bis zu unserem Aktionscamp und der Massenaktion bei PHW/Wiesenhof in Niedersachsen vom 12.-17 Juli. Nun gilt es, so viele Menschen wie möglich über unserem Vorhaben zu informieren und einzuladen mitzumachen. Dafür brauchen wir euch bei der Mobilisierung, helft mit!

Ihr fragt euch wie? Hier findet ihr Antworten:

Social Media: Wir sind aktiv auf Mastodon, Twitter, facebook und Instagram. Haltet euch auf dem Laufenden, teilt unsere Posts und leitet Aktuelles über eure Kanäle weiter, damit wir so viele Menschen wie möglich erreichen.

Flyer + Plakate: Unter Material findet ihr Flyer zum Selbstausdrucken in bunt und schwarz-weiß. Verteilt diese bei Aktionen und an geeigneten Orten in eurer Nähe . Wenn ihr Orte kennt, an denen ihr unsere Plakate aufhängen könnt, schreibt uns gern eine Mail an die Mobi-AG, dann schicken wir euch welche zu: mobi (at) gemeinsam-gegen-die-tierindustrie.org

Mobi-Veranstaltungen: Wir organisieren aktuell Mobi-Vorträge hauptsächlich als online-Veranstaltungen, diese findet ihr in der Rubrik Termine. Wenn ihr selbst eine Veranstaltung mit uns organisisieren wollt oder uns zu eurer Veranstaltung einladen oder zuschalten möchtet, meldet euch auch hierfür per Mail bei der Mobi-AG: mobi (at) gemeinsam-gegen-die-tierindustrie.org

Aktiv werden: Ihr wollt aktiv das Camp oder die Aktion mitorganisieren. Wir freuen uns über neue Mitstreiter*innen und haben jede Menge unterschiedliche Aufgaben zu vergeben. Meldet euch hierfür, gerne mit eurer generellen Präferenz (z.B. Camp-Orga, Programm-Gestaltung, Mobilisierung, Social Media o.ä.), unter unserer allgemeinen Kontaktadresse: mail (at) gemeinsam-gegen-die-tierindustrie.org

Wir sehen uns bei PHW/Wiesenhof!!!

Milliarden-Subventionen für die Tierindustrie – Podcast-Folge zur Studie

Staatliche Gelder fließen in viele Bereiche, so auch in die Lebensmittelproduktion und entsprechend in die Tierindustrie. Doch das Ausmaß ist schwierig zu erfassen und kann ganz schön erschreckend sein: In dieser Podcast-Folge verraten wir euch, was die von unserem Bündnis „Gemeinsam gegen die Tierindustrie“ in Auftrag gegebene Studie auf diesem Feld zu Tage gebracht hat. Dr. Lisa Knoke und Dr. Friederike Schmitz, Mitautorinnen der Studie „Milliarden für die Tierindustrie – Wie der Staat öffentliche Gelder in eine zerstörerische Branche leitet“, stehen dafür im Interview Rede und Antwort.

Ihr findet alle Folgen unseres Podcasts auf unserer Webseite, auf Soundcloud, Youtube und auch bei Spotify.

Ihr wollt mit der Podcast-AG Kontakt aufnehmen? Schreibt uns an: podcast@gemeinsam-gegen-die-tierindustrie.de

PHW ade!: Aktionscamp und Massenaktion des zivilen Ungehorsams des Bündnisses „Gemeinsam gegen die Tierindustrie“ im Juli 2021

Der Klimawandel schreitet rasend schnell voran, der Amazonas brennt unaufhörlich, die Arbeiter*innen in den Tierställen, Schlacht- und Zerlegebetrieben müssen unter menschenunwürdigen Bedingungen schuften und Undercover-Recherchen in Tierfabriken bringen wieder und wieder entsetzliche Bedingungen zum Vorschein – nun wütet mit Corona zudem eine weltweite Pandemie, die als Zoonose ihren Ursprung auch in der Zerstörung unserer natürlichen Lebensgrundlagen hat – und die dafür mitverantwortliche Tierindustrie verzeichnet Rekordumsätze und Wachstumsraten. Das ist ein Skandal!

Entschlossen und vielfältig gegen PHW

Dem wollen wir etwas entgegensetzen: Zwischen dem 12. und 17. Juli 2021 werden wir gemeinsam mit vielen anderen Menschen in einer Aktion zivilen Ungehorsams die PHW-Betriebe in Rechterfeld lahmlegen! Wir werden mit einem Aktionscamp für eine Landwirtschaft demonstrieren, die nicht auf der Ausbeutung von Menschen, Tieren und der Natur gründet. Wir werden zudem mit einer Massenaktion gegen die PHW-Wiesenhof-Gruppe, dem größten Konzern der deutschen Geflügelfleischindustrie, kraftvoll gegen die Tierindustrie protestieren. Die Planungen laufen auf Hochtouren. Gemeinsam werden wir kreative, vielfältige und entschlossene Zeichen setzen. Ob protesterfahren oder zum ersten Mal auf der Straße, ob gerne in dynamischen Situationen oder lieber im Hintergrund wirkend – alle können an der Aktion teilnehmen! Gemeinsam stoppen wir PHW!

In unserem Aufruf findet ihr ausführliche Hintergründe zum Thema, unseren Forderungen und zur Massenaktion. Eine Kurzversion dieses Aufrufs findet ihr hier.

System Change not Climate Change!

Neue Podcast-Folge erschienen: Futtermittel für die Tierindustrie – Zerstörung und Vertreibung in Brasilien

Hört rein in die neueste Folge unseres Podcasts „Gemeinsam lauschen – Der Podcast gegen die Tierindustrie“

Diesmal beschäftigen wir uns mit dem Thema Futtermittelanbau in Lateinamerika.

Der Amazonas ist bedroht, das ist nichts Neues. Doch auch andere Ökosysteme werden durch die Agrarindustrie zerstört. Wir haben die Aktivistin Valéria Santos interviewt, die sich für den Cerrado, eine riesige Savannenregion in Brasilien, einsetzt. Sie berichtet von Vetreibungen und Morden, von toxischen Monokulturen und von neokolonialen Beziehungen zwischen Lateinamerika und Europa. Der Sojaanbau für die europäische Tierindustrie spielt dabei eine zentrale Rolle.

Ihr findet alle Folgen unseres Podcasts auf unserer Webseite, auf Soundcloud, Youtube und auch bei Spotify.

Statement aus der Klimagerechtigkeits-Bewegung zum Jahrestag des Anschlags von Hanau

„Es sind diese fließenden Formen rechten Terrors, die in den Handlungen Einzelner ihre mörderische Zuspitzung und Folge finden und damit niemals Einzeltaten sind.
Schluss damit! Damit wir keine Angst mehr haben müssen, muss es politische Konsequenzen geben.“
Initiative 19. Februar Hanau

Der rassistische Anschlag in Hanau hat uns alle erschüttert: Ein Rassist hat zehn Menschen ermordet. Wir dürfen ihre Namen niemals vergessen: Gökhan Gültekin, Sedat Gürbüz, Said Nesar Hashemi, Mercedes Kierpacz, Hamza Kurtović, Vili Viorel Păun, Fatih Saraçoğlu, Ferhat Unvar, Kaloyan Velkov und Gabriele Rathjen.

Doch wir hätten nicht überrascht sein dürfen. Nach der Selbstenttarnung des NSU. Nach dem Mord an Walter Lübcke. Nach dem Terroranschlag in Halle nur wenige Monate zuvor. Der Attentäter von Hanau war getrieben von der gleichen rassistische Ideologie, dem gleichen antisemitischen Verschwörungswahn wie viel zu viele andere in diesem Land. Die genauen Verstrickungen von Polizei, Verfassungsschutz und Neonazi-Strukturen in die Tat sind noch viel zu wenig aufgeklärt. Klar ist aber schon jetzt: rassistische Razzien in Shisha-Bars, Hetze gegen „Clan-Kriminalität“ und „besorgte Bürger“, die auf Demos zusammen mit Nazis laufen, haben dem Attentäter den Weg bereitet. Das Problem sind nicht „nur“ ein paar bewaffnete Neonazis oder „Einzeltäter“. Ein Rassist konnte in Hanau neun Menschen erschießen, weil wir ein gesamtgesellschaftliches Rassismusproblem haben.

„Erinnerung, Gerechtigkeit, Aufklärung, Konsequenzen“: Das fordert die Initiative 19. Februar Hanau. Wir als Bewegung für Klimagerechtigkeit schließen uns dieser Forderung an. Wir sind solidarisch mit den Angehörigen der Ermordeten und mit allen Menschen, die von Rassismus betroffen sind. Es sind ihre Stimmen, die am 19. Februar aus Lautsprechern im ganzen Land schallen werden. Wo rechter Hass, Verschwörungsideologie und Terror sich ausbreiten und vom „Verfassungsschutz“ bis in den Bundestag zu Tage treten, da gibt es keine neutrale Position. Wir müssen uns entscheiden: Faschismus oder Antifaschismus.

Der Kampf für Klimagerechtigkeit muss antirassistisch sein. Das bedeutet: historische Verantwortung anerkennen, aktuellen Ungerechtigkeiten entgegentreten, kämpfen für eine Zukunft mit Bewegungsfreiheit, Menschenrechten und sicherem Zuhause für alle. Als Klima-Aktivist*innen sind wir Teil einer Gesellschaft, die Rassismus und Antisemitismus tagtäglich reproduziert, und darin müssen wir uns positionieren. Wir sehen es deshalb als Aufgabe der ganzen Klimabewegung an, das Bündnis „Initiative 19. Februar Hanau“ sowie die Migrantifa-Bewegung und die vielen anderen Gruppen und Initiativen in ihrem Kampf gegen rassistischen Terror, Polizeigewalt und Nazi-Netzwerke zu unterstützen.

Wir rufen Euch deshalb auf: Geht am 19. Februar zu einer der dezentralen Kundgebungen in Eurer Stadt – wenn es noch keine gibt, dann hört Euch um und schaut, ob ihr selbst eine organisieren könnt! Unterstützt dabei migrantische Selbstorganisierungen und Antira-Gruppen, seid solidarisch und behutsam, denn es ist der Tag eben dieser Perspektiven. Achtet auf Abstand und Maske – und gedenkt der Toten von Hanau. Aber bleibt nicht beim Gedenken. Steht auf, wenn ihr Rassismus, Antisemitismus oder andere Formen von Diskriminierung erlebt. Geht auf die Straße gegen Neonazis, Coronaleugner*innen, die AfD und Rassismus überall. Denn Klimagerechtigkeit geht nur antifaschistisch & antirassistisch!

Mehr Infos: https://19feb-hanau.org/

Unterzeichner*innen:

Afrique Europe Interact
Alle Dörfer Bleiben
Am Boden bleiben
AniCA – Animal Climate Action
Antirassitische Gruppe Mainz
ausgeCO2hlt
AStA der Cusanus Hochschule für Gesellschaftsgestaltung
Attac Deutschland
BI stoppt Temelin
Bündnis Gemeinsam gegen die Tierindustrie
BürgerBegehren Klimaschutz
BUNDjugend
Café 2Grad Frankfurt
Ende Gelände
Extinction Rebellion Berlin
XR Bremen
XR Darmstadt
XR Dresden
XR Freiburg
XR Göttingen
XR Hamburg-West
XR Heidelberg
XR Magdeburg
XR Münster
XR Potsdam
XR Thüringen
XR Trier
XR Zwickau
Fossil Free Lüneburg
Fridays for Future Deutschland
FfF Bad Nenndorf
FfF Bamberg
FfF Berlin
FfF Darmstadt
FfF Falkensee
FfF Frankfurt am Main
FfF Freiburg
FfF Heidelberg
FfF Ingolstadt
FfF Leipzig
FfF Magdeburg
FfF Marburg
FfF Nürnberg
FfF Weil der Stadt
FfF Worms
FfF Wülfrath
Gegenstrom Hamburg
Interventionistische Linke [iL*]
JunepA (Junges Netzwerk für politische Aktionen)
KlimaAktion Mainz
Klimabande Bremen
Klimacamp Rheinland
Lützerath lebt
OG Schorndorf
Roland Meister (Rechtsanwalt des Vaters eines der Opfer von Hanau)
Sand im Getriebe
stopA14ff
Students for Climate Justice Regensburg
Students for Future Deutschland
Unicorn-Power.TV
vegan4future
Zugvögel – Grenzen überwinden
350.org Deutschland